Mercedes-Prototyp erwischt
Der SLS kommt auch als AMG Roadster

Den Mercedes SLS wird es bald auch als Roadster geben. Das hat der Hersteller bestätigt, nachdem in verschiedenen Presseberichten erste Fotos von Prototypen des offenen Autos erschienen waren.
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HB STUTTGART/DÜSSELDORF. Das war echtes Fotografen-Glück: Bei Testfahrten erwischt wurde ein mit Klebefolie getarnter Mercedes-Benz SLS AMG Roadster, der intern unter der Bezeichnung R 197 gehandelt wird. Den wird es aber auch tatsächlich in Kleinserie geben. Das hat der Hersteller bestätigt, nachdem in verschiedenen Presseberichten erste Fotos von Prototypen des offenen Autos erschienen waren.

Weitere Details zum SLS AMG Roadster nannte das Unternehmen aus Stuttgart noch nicht. Angeblich soll der offene Zweisitzer im kommenden September auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (15. bis 25. September 2011) seine Weltpremiere feiern und kurz danach in den Verkauf gehen.

So viel steht aber fest: Der Motor – ein V8-Sauger mit Trockensumpfschmierung – bleibt, ebenso wie der Aufbau als Alu-Spaceframe. Er soll ein elektrisches Softtop und konventionelle Türen bekommen und folgt damit dem "Vorbild" 300 SL Roadster.

Weil schon das geschlossene Modell derzeit mit 183 260 Euro in der Liste steht, könnte der Roadster leicht mehr als 200 000 Euro kosten.

Der offene SLS bekommt nach Informationen aus Branchenkreisen ein Stoffverdeck, das sich elektrisch hinter die Sitze faltet, und büßt als Roadster seine Flügeltüren ein. Stattdessen gibt es konventionelle Türen wie beim SLK oder dem SL. Unter der Haube dürfte es demnach beim 6,2-Liter-Motor mit 571 PS bleiben.

Weder Coupé noch Roadster ersetzen den Mercedes-Benz SL, der als sportlicher Cruiser im Markt bleibt. Auch der SLS Roadster wird sicher zum Cruisen taugen, aber - wie das Coupé - ein echter Supersportwagen sein.

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