Mercedes
Radargestützte Rekuperation für Elektro-B-Klasse

Die elektrische B-Klasse von Mercedes bekommt ein radargestütztes Rekuperationssystem. Das heißt: Je nach Abstand zum vorausfahrenden Auto wechselt die Technik zum Beispiel in den Leerlauf, um so Energie zu sparen.
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Palo AltoMercedes stattet die elektrische B-Klasse als erstes Batteriefahrzeug der Welt mit einem radargestützten Rekuperationssystem zur Energierückgewinnung aus. Das kündigte der Autobauer bei der US-Premiere seines ersten E-Autos für die Großserie in Palo Alto (Californien) an.

Abhängig vom Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug regelt die Technik das Wechselspiel zwischen stromsparendem Rollen im Leerlauf - dem sogenannten Segeln - und dem Verzögern durch Umpolen des Elektromotors zur Energiegewinnung. Mit dem aufpreispflichtigen System gibt es außerdem Schaltwippen am Lenkrad, mit denen man manuell zwischen segeln und rekuperieren wechseln kann.

Äußerlich unterscheidet sich das Elektromodell nur durch Details wie den blauen Stern und neue Felgen von der konventionell angetriebenen B-Klasse. Die E-Maschine entwickelt laut Mercedes 132 kW/180 PS und beschleunigt das Auto in 7,9 Sekunden auf 100 km/h. Das Spitzentempo ist auf 160 km/h begrenzt. Im aktivierten Eco-Modus wird die Leistung zugunsten der Reichweite auf 98 kW/133 PS reduziert.

Der Lithium-Ionen-Akku speichert Energie für rund 200 Kilometer Fahrt, ein Ladevorgang dauert je nach Stromquelle drei bis zehn Stunden. Weil die komplette Batterietechnik im Fahrzeugboden steckt, sind die elektrische und die konventionelle B-Klasse innen gleich groß. Das Kofferraumvolumen beträgt den Herstellerangaben nach 501 Liter und ist auf 1.456 Liter erweiterbar.

Die elektrische B-Klasse wird in Deutschland Ende dieses Jahres für voraussichtlich unter 40.000 Euro starten, sagte eine Mercedes-Sprecherin. In den USA kommt das Modell bereits im Sommer zu Preisen ab 41.450 US-Dollar (rund 29.760 Euro) in den Handel.

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