Mit Aprilia
BMW plant neue Motorrad-Baureihe

BMW und die italienische Traditionsfirma Aprilia wollen bei Entwicklung und Produktion eines neuen Motorrads für den Münchener Konzern zusammenarbeiten.

HB MÜNCHEN. „Es geht um eine weitere Verbreiterung der Motorrad-Modellpalette von BMW“, sagte Herbert Diess, Leiter der BMW-Motorradsparte, am Dienstag in München. Die gegenwärtige Einzylinder-Baureihe - die F-Serie - sei von den Überlegungen nicht betroffen. Die neue Baureihe solle in den italienischen Aprilia-Werken Noale und Scorze bei Venedig vom Band laufen. BMW ließ offen, in welches Segment die Partner einsteigen wollten.

Aprilia gilt als stark im Bereich von Rennmotorrädern, wo BMW bislang praktisch nicht aktiv ist. Darüber hinaus bauen die Italiener Roller und Kleinkrafträder. Schon Mitte Februar hatte BMW Gespräche mit Aprilia bestätigt.

Aprilia hatte von 1993 bis 1999 die erste Generation der F 650 für BMW gebaut. Die Produktion des Nachfolgemodells hatte der Konzern in seinem Berliner Motorradwerk selbst übernommen. Aprilia gehört mittlerweile zu 100 Prozent dem Piaggio-Konzern, der wiederum von der Beteiligungsgesellschaft IMMSI kontrolliert wird.

Die BMW-Motorradsparte ist für den Münchner Konzern vor allem aus Imagegründen wichtig. Der Umsatz des Bereichs an den Erlösen des Konzerns lag 2004 bei etwas mehr als zwei Prozent.

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