Modell XV für urbane Zielgruppe
Subaru will mehr als Förster und Jäger

Subaru, gemeinhin durch Forster und Legacy bekannt, bringt im März den XV in den Handel. Der Crossover steht stilistisch zwischen einer Kompaktlimousine wie dem VW Golf und einem Geländewagen wie dem Ford Kuga.
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Friedberg/FlorenzNun kommt also auch Subaru mit einem Crossover. Gemeinhin ist sie die Marke der Jäger und Förster, die besonders Modelle wie den SUV Forester oder den Kombi Legacy lieben. Unter anderem, weil diese Autos mindestens ebenso treu und zuverlässig sind wie der eigene Hund. Zudem schätzen Waidmänner Begriffe wie Nutzwert und Vielseitigkeit mehr als Styling, Design und modischen Chic.

Vor allem mit Letzterem soll der XV - die Initialen stehen für Crossover Vehicle - punkten. Subaru bringt ihn ab März als komplett neues Modell auf den Markt und will damit eine völlig andere Kundschaft ansprechen. Junge urbane Menschen mit, wie es die Marketing-Strategen gern formulieren, "aktivem Lebensstil". Mit anderen Worten: Mountain-Bikes oder Gleitfallschirme hinten rein und ab in die Berge. Die dazu passende 4x4-Technik trägt jeder XV serienmäßig unterm Bodenblech. Schließlich bezeichnet Subaru sich selbst als "weltgrößten Hersteller von allradgetriebenen Pkw".

Mit 4,45 Metern Länge positionieren die Japaner ihren Crossover etwas unterhalb des Forester und fahren somit gegen etablierte Konkurrenten wie VW Tiguan und Ford Kuga. Mehr jedoch, wie Subarus Managing-Director Tom Takenaka sagt, gegen Nissan Qashqai, Hyundai iX35 und Mitsubishi ASX. Von diesen unterscheidet sich der XV am meisten durch seine Motoren.

Es sind Boxer. Neben Porsche setzt nur noch Subaru diese besonderen Triebwerke in einen Pkw ein und dies, als Einziger auf der Welt, auch beim Diesel.

Bekannt ist der laufruhige Boxer-Selbstzünder schon aus den Modellen Impreza, Forester und Legacy. Wie dort leistet der Zwei-Liter-Motor auch im XV 108 kW/147 PS und schickt bis zu 350 Newtonmeter Drehmoment zu den Rädern. Allerdings wirkte bei einer ersten Testfahrt mit dem XV der Diesel ein wenig lauter als in den anderen drei Modellen, zumindest beim Beschleunigen in den unteren Gängen.

Ansonsten gefällt das Triebwerk durch gute Elastizität aus niedrigen Drehzahlen. Auf die versprochenen 5,6 Liter Durchschnittsverbrauch sind wir allerdings nicht gekommen. Weniger als 6,4 Liter wollte uns der Bordcomputer auch nach gemächlicher Überlandfahrt nicht anzeigen.

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