Modellpalette soll erweitert werden
Rolls-Royce will offen fahren

Im nächsten Jahr soll die Zahl der Auslieferungen des mindestens 320 000 Euro teuren Rolls-Royce Phantom weiter gesteigert werden. Unterdessen laufen aber auch schon die Planungen für das neue Cabrio der Edel-Schmiede.

HB GOODWOOD. Die BMW-Tochter Rolls-Royce Motorcars will ihre Modellpalette bereits in den kommenden Jahren erweitern. Derzeit liefen die Planungen für ein Cabriolet, das jedoch nicht vor 2006 auf den Markt kommen werde, sagte der Chairman und Chief Executive Karl-Heinz Kalbfell vor Journalisten im englischen Goodwood. Darüber hinaus werde eine Langversion des Luxus-Modells Phantom geprüft. Rolls-Royce halte zudem trotz der bislang unter den Planungen liegenden Auslieferungszahlen an dem Ziel fest, im laufenden Jahr 1000 Exemplare des Phantom zu verkaufen. Allerdings seien hierfür noch große Anstrengungen notwendig.

Auch 2005 soll der Absatz zumindest auf diesem Niveau liegen. Kalbfell wollte einen Medienbericht nicht bestätigen, wonach der Hersteller von Luxus-Karossen im kommenden Jahr 1200 Phantom verkaufen will. In den ersten acht Monaten 2004 hat das Unternehmen erst 415 Fahrzeuge ausgeliefert. In den verbleibenden vier Monaten des Jahres hofft der Manager jedoch auf einen Absatzschub, da viele potenzielle Rolls-Royce-Kunden zum Ende des Jahres Sonderzahlungen erhalten würden und zuletzt mit Händler-Repräsentanzen in Ländern wie beispielsweise Korea neue Märkte erschlossen wurden.

Der BMW-Vorstandsvorsitzende Helmut Panke hatte Mitte Juli das Ziel von 1000 verkauften Phantom relativiert. Auch wenn dieser Wert nicht ganz erreicht werden sollte, bestehe kein Grund zur Beunruhigung, hieß es damals. Im vergangenen Jahr - der erste Phantom wurde Anfang Januar ausgeliefert - hat Rolls-Royce etwa 500 Fahrzeuge gebaut und davon 415 abgesetzt. Kalbfell zeigte sich zuversichtlich, dass die Nachfrage im absoluten Luxus-Segment in den kommenden Jahren anziehen wird. "Der Markt ist angebotsinduziert", das Segement werde auch durch Konkurrenzmodelle wie den Maybach von Daimler-Chrysler belebt.

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