Modellwechsel soll Nutzfahrzeugabsatz noch erhöhen
Ford hofft auf neuen Transit

Der Autobauer Ford will seine guten Absatzzahlen für Nutzfahrzeuge in Europa durch den Modellwechsel beim Ford-Transit weiter steigern.

HB HANNOVER. Trotz des Modellwechsels Anfang Juli habe Ford im ersten Halbjahr 2006 europaweit 166 000 Nutzfahrzeuge verkauft, sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, sagte der Chef der Ford GmbH, -Werke Bernhard Mattes, am Dienstag auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Seinen Anteil am europäischen Nutzfahrzeugmarkt habe das Unternehmen damit in drei Jahren von 7,9 Prozent auf 9,1 Prozent erhöht. Am besten laufe das Geschäft traditionell in Großbritannien und der Türkei.

Für das neue Ford-Transit-Modell habe man allein in Deutschland bislang 5 000 Kaufverträge abgeschlossen. Durch Bestellungen habe man landesweit "bereits 15 000 Fahrzeuge platzieren können", sagte Marketing-Direktor, Jürgen Stackmann. Von Januar bis Ende Juli habe Ford exakt 15 096 Nutzfahrzeuge in Deutschland verkauft, darunter noch 12 000 mal das alte Transit-Modell.

Nach Angaben von Stackmann präsentiert Ford den Transit auf der IAA Nutzfahrzeuge erstmals auch mit Erdgasantrieb. Als zweite Weltpremiere werde der Transit mit Allradantrieb vorgestellt. Ab Anfang kommenden Jahres würden zudem die meisten Transit-Fahrzeuge mit ESP ausgestattet, ausgenommen seien nur Benziner und Allrad-Fahrzeuge.

Nach den hohen Verlusten 2003 seien die Ford-Werke insgesamt inzwischen wieder auf Erfolgskurs, berichtete Mattes weiter. Mit rund 129 Mill. Dollar Gewinn im Jahr 2005 schreibe Ford in Europa zum zweiten Mal in Folge wieder schwarze Zahlen. Auch in diesem Jahr setze die Entwicklung sich fort. Bereits im ersten Halbjahr habe der Autobauer mit 196 Mill. Dollar das Ergebnis noch einmal verbessert. Die Kapazitäten in Europa seien zu fast 100 Prozent ausgelastet. In Köln und Saarlouis würden sogar Sonderschichten gefahren.

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