Moderner E-Type Nachbau Die Raubkatze kehrt als "Growler" zurück

Der Jaguar E-Type feiert womöglich ein Comeback: Zwei Designer aus Schweden und der Schweiz planen eine Neuauflage der Sportwagenlegende, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert.
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Moderne Interpretation des Jaguar E-Type: Der Growler E Quelle: PR

Moderne Interpretation des Jaguar E-Type: Der Growler E

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PerroyAuf Basis des aktuellen Jaguar XKR haben zwei schwedische Designer eine Neuinterpretation entworfen und wollen einen neuen E-Type in Kleinserie produzieren, das kündigte Initiator Robert Palm in Perroy in der Schweiz an.

Der modernisierte Klassiker darf natürlich nicht Jaguar heißen, sondern trägt den Namen Growler E 2011. Er soll bis Mitte nächsten Jahres komplett in Handarbeit entstehen.

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Dafür veranschlagen die Entwickler eine Bauzeit von sechs Monaten pro Fahrzeug. Insgesamt soll pro Jahr maximal ein halbes Dutzend Exemplare auf die Räder gestellt werden.

Das treibt den Preis natürlich in schwindelerregende Höhen: Zwischen 750.000 und einer Million Euro seien angepeilt, sagt Palm. Bei großer Nachfrage und einer vereinfachten Produktion könnte der Preis bis auf 500.000 Euro sinken.

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Wie das Original bekommt auch der Nachbau eine schier endlos lange Motorhaube mit ungewöhnlich kleinem Kühler, ein kurzes Passagierabteil und ein knackiges Heck mit steil nach oben ragenden Endrohren.

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Angetrieben wird der von Vizualtech entwickelte Growler vom aufgeladenen V8-Motor aus dem XKR, dessen Leistung die Entwickler um knapp 20 Prozent auf 600 PS steigern wollen. Damit soll der Wagen aus dem Stand in weniger als 4,0 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Bilder einer Legende: 50 Jahre E-Type

Ein Fest für Augen und Ohren
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Diese Veranstaltung klingt nach Rekorden: Jaguar wird für das größte E-Type-Treffen aller Zeiten auch einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde beantragen. Mehr als 1.000 E-Type aller Baujahre an einem Ort hat es davor noch nie gegeben. In Silverstone gab es am vergangenen Wochenende noch mehr historische Autos zu sehen, 120 Clubs präsentierten den Fans rund 7.000 Oldtimer.

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Höhepunkt der Veranstaltung waren neben der Parade der 1.000 E-Types zwei Rennen der HSCC (Historic Sports Car Club) E-Type Challenge. In jeweils dreizehn Runden über die Grand-Prix-Strecke des "Home of British Motorsport" kämpften 52 Teilnehmer in für den Motorsport präparierten E-Types um die Plätze.

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Die E-Types bleiben aber auch den deutschen Fans nicht vorenthalten. Beim AvD-Oldtimer GP auf dem Nürburgring (13./14. August) werden die E-Types auch hierzulande begeistern. Danach folgen noch zwei Auftritte auf der britischen Insel – am 29. August in Oulton Park und am 18. September in Goodwood.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Im Fokus der Aufmerksamkeit: Als der E-Type ab März 1961 auf Automessen (wie hier in New York) vorgestellt wurde, war das Interesse am neuen Jaguar-Modell riesengroß. Er war der unbestrittene Star des Genfer Autosalons ...

1950 Jaguar XK 120.
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... der E-Type löste ab 1961 die Jaguar-XK-Reihe ab, die seit 1949 mit rund 30.000 Einheiten produziert worden war. Der XK 120 (hier im Bild ein 1950er Jahrgang) war bereits 1948 vorgestellt worden. Der 6-Zylinder wurde auch als XK 140 und XK 150 zu einem frühen Erfolg der Briten, weil es in den 50er Jahren außer dem Wettbewerber Porsche 356 nicht viele preiswerte Sportwagen gab.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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Von der Rennpiste auf die Straße: Mit Prototypen versucht Jaguar zunächst um 1960 herum, die Brücke vom Motorsport zum sportlichen Fahrzeug für den Alltag zu schlagen. Der E-Type ist dann schließlich, abgesehen vom 3,8-Liter-Motor mit drei Vergasern eine völlige Neukonstruktion.

Katze im Maßanzug - Vor 50 Jahren nahm der Jaguar E-Type Formen an
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In den frühen 60er Jahren ein "Leistungs-Riese": Der 3,8-Liter-Sechszylinder in den ersten E-Type-Modellen kam auf 265 Pferdestärken. Die Vorderradaufhängung entspricht weitgehend der des Le-Mans-Siegers D-Type.

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  • dpa
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