Mokumono Delta Das Robotor-Rad

Der Rahmenbau bei Fahrrädern verlangt zumeist nach viel Handarbeit. In Holland setzt das Start-up Mokumono hingegen auf Roboter, die einen etwas eigenwilligen aber durchaus schicken Rahmen bauen.
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Markant am Mokumono Delta ist sein von maschinen gebauter Alurahmen Quelle: Mokumono Cycles
Mokumono Delta

Markant: Der Alurahmen wird von Maschinen gebaut

Anfang 2018 bringt die holländische Firma Mokumono Cycles mit dem Delta ein nicht nur sehenswertes, sondern außerdem noch in besonderer Weise produziertes City-Bike in den Markt. Auffälligstes Element ist ein kurios geformter Alurahmen, der in Holland weitgehend von Maschinen produziert wird. Darüber hinaus bietet das Delta qualitativ anspruchsvolle Komponenten und einen für ein Designfahrrad erfreulich niedrigen Preis.

Saubere Sache: Das Mokumono Delta hat einen Gates Riemenantrieb Quelle: Mokumono Cycles

Saubere Sache: Gates Riemenantrieb

Alternativ zur Single-Speed-Version bietet Mokumono eine Achtgang-Nabenschaltung an Quelle: Mokumono Cycles

Alternativ zur Single-Speed-Version wird eine Achtgang-Nabenschaltung angeboten

Neben Gelb bietet Mokumono noch die Rahmenfarben Schwarz, Weiß und Rot an Quelle: Mokumono Cycles

Neben Gelb bietet Mokumono noch die Rahmenfarben Schwarz, Weiß und Rot an

1.300 Euro kostet die Single-Speed-Variante des Mokumono Delta Quelle: Mokumono Cycles

1.300 Euro kostet die Single-Speed-Variante

Während bei der klassischen Produktion von Fahrradrahmen zumeist viel Handarbeit gefragt ist, haben sich die Mokumono-Gründer Bob und Tom Schiller vom hohen Automatisierungsgrad der Autoindustrie inspirieren lassen und einen Prozess entwickelt, einen Alurahmen weitgehend maschinell zu fertigen. Zunächst werden dazu aus Aluminiumblechen zwei Rahmenhälften ausgestanzt, die anschließend per Laser automatisch verschweißt werden.

Rund eine Stunde dauert dieser Prozess, bei dem nur noch wenig Handarbeit nötig ist. Dank dieser hohen Automatisierung kehrt die zumeist nach Fernost ausgelagerte Rahmenproduktion und damit auch die Wertschöpfung wieder nach Europa zurück, was nebenbei noch für kurze Transportwege sorgt.

Optisch etwas eigenwillig mutet allerdings ein mittig auf den Aluprofilen des Rahmens verlaufender Grat an, der dieser besonderen Produktionsweise geschuldet ist. Ansonsten gefällt das Delta mit einer aufgeräumten Optik und einigen feinen Komponenten.

Dazu gehören ein wartungsarmer, sauberer und leiser Gates-Riemenantrieb, ein sportlicher Cambium-Sattel von Brooks, hydraulische Scheibenbremsen von Shimano, eine Carbon-Gabel und Gran-Prix-Urban-Reifen mit Pannenschutz von Continental.

Kunden können zwischen den drei Rahmengrößen S, M und L für Körpergrößen von 1,65 bis 1,95 Meter wählen. Vier Rahmenlackierungen in Weiß, Schwarz, Rot und Gelb stehen zudem zur Wahl. Neben einer gut 9,5 Kilogramm leichten Single-Speed-Variante kann der Kunde alternativ eine Alfine-Nabenschaltung mit acht Gängen bekommen. Außerdem sind Schutzbleche bestellbar.

Die spartanische Version ist für 1.300 Euro zu haben, mit Schaltung und Schutzblechen kostet das dann rund 11 Kilogramm schwere Delta 1.590 Euro. Auf der Website von Mokumono kann man sein Wunschrad vorbestellen, ausgeliefert wird ab Februar. Käufer können ihr Delta direkt in Amsterdam abholen oder sich das Rad für 50 Euro mehr nach Hause liefern lassen.

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