Natürliche Gerüche sollen Konzentration fördern
Duftbäume können Allergien auslösen

Das „Öko-Test“-Magazin hat vor Duftbäumen in Autos gewarnt. Viele der duftenden Pappschilder können nach einer Untersuchung des Magazins Allergien und Reizungen auslösen, wie das Blatt in seiner November-Ausgabe berichtet.

HB FRANKFURT. Die meisten der 18 untersuchten Duftbäume gaben demnach fünf bis 20 Mal mehr flüchtige organische Verbindungen ab als vom Umweltbundesamt für Innenräume empfohlen.

In einigen Duftnoten fanden die Labore den Angaben zufolge zudem Duftstoffe, die Allergien auslösen können. Außerdem enthielten einige Duftbäume bedenkliche Weichmacher, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Sieben der 18 untersuchten Produkte fielen mit der Beurteilung „ungenügend“ glatt durch. Zwei wurden mit „mangelhaft“, vier mit „ausreichend“ und fünf mit „befriedigend“ bewertet.

Anstelle von Duftbäumen empfiehlt das Magazin Duftkissen für Wandschränke, ein Tütchen mit frischem Kaffee oder ein paar Tropfen Zitronenöl auf dem Armaturenbrett. Nach einer britischen Untersuchung sollte man laut „Öko-Test“ allerdings auf Gerüche wie Kamille, Lavendel oder Jasmin verzichten, da sie den Fahrer zu sehr entspannten.

Auch Düfte nach Brot oder Fast Food seien nicht empfehlenswert, weil sie appetitanregend wirkten und den Fahrer zum schnellen Fahren nach Hause animierten.

Gerüche nach Zitrone, Kaffee oder Pfefferminze machten dagegen den Kopf frei und förderten die Konzentration. Auch der Duft „New Car“ mache Sinn, denn in einem neu riechenden Auto verhielten sich Autofahrer offenbar automatisch vorsichtiger.

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