Neuauflage
Wie aus dem Dodge Journey der Fiat Freemont wird

Als Dodge Journey wurde er vom Markt genommen - als Fiat Freemont kehrt er zurück: Ab September bieten die Italiener das amerikanische Crossover-Modell mit neuem Logo wieder in Europa an.
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FrankfurtMit dem Fiat Freemont kommt bald das erste gemeinsam von Fiat und dem US-Hersteller Chrysler entwickelte Fahrzeug auf den Markt. Die Basis lieferte der Dodge Journey, aber Designändrungen und viel von der Technik trugen die Italiener bei, die noch in diesem Jahr die Mehrheit an Chrysler erwerben wollen.

Der Kurs des US-Dollar gegenüber dem Euro erleichtert es Fiat, den Freemont zu günstigen Preisen als siebensitziges Frontantriebs-Auto für die große Familie anzubieten. Die besser ausgestattete Version Fiat Freemont Urban mit dem stärkeren der beiden Turbodiesel (170 PS) kostet in der Basis 29.000 Euro. Wer seinen Freemont noch ein wenig individualisieren will, sollte zum Urban greifen, weil das Standardmodell Optionen wie das Glas-Schiebe- und Aufstelldach nicht kennt. Dafür kostet es mit dem 140-PS-Diesel nur 26.000 Euro.

Die beiden Zwei-Liter-Multijet-Motoren und das serienmäßig eingebaute Sechs-Gang-Getriebe stammen von Fiat Powertrain. Die als Option lieferbare Wandlerautomatik mit sechs Gängen kommt aus den USA. Ende des Jahres soll eine Version mit Allradantrieb folgen, die nur mit dem stärkeren Diesel geliefert werden wird.


Bei 195 km/h ist Schluss

Der stärkere Diesel mit seinen 170 PS beschleunigt den Freemont in 11 Sekunden über die 100-km/h-Marke und erreicht 195 km/h. Das 140-PS-Triebwerk schafft das in 12,3 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Das maximale Drehmoment von 350 Newtonmetern steht beim stärkeren Diesel ab 1.750 U/Min. zur Verfügung. Den Verbrauch gibt Fiat für beide Motorvarianten mit 6,4 Litern an (CO2-Ausstoß: 169 g/km). Bis zum Jahresende soll ein V6-Benziner mit 3,6 Litern Hubraum und 276 PS folgen.

Motoren und Powertrain sind nicht die einzigen Merkmale, bei denen Fiat zur Europäisierung des Amerikaners eingegriffen hat. Das Fahrwerk wurde straffer und komfortorientiert ausgelegt, die Lenkung in Richtung präzise überarbeitet und auch die Sicherheitsausstattung den europäischen Standards angepasst. ESP mit integrierter Berganfahrhilfe, Überrollschutz und Anhänger-Funktion ist an Bord.

Beim Design unternahm Fiat innen die größeren Anstrengungen um Eigenständigkeit als außen, wo man sich auf ein paar Retuschen an Front und Heck beschränkte. Innen setzt die Armaturentafel mit ihrer Anordnung der Instrumente und Bedienelemente, ihrem Chromschmuck und der Mittelkonsole unter anderem mit dem großen Touchscreen-Monitor die Akzente.

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