Neue Modelle

Zwei neue Allradmodelle

Zwanzig Jahre entsprechen im Autogeschäft drei Fahrzeuggenerationen. Kein Wunder, dass sich kaum jemand an den Fiat Capagnola erinnert, einen rustikalen Geländewagen, der zwischen 1951 und 1986 vor allem für Polizei und Militär gebaut wurde.
Der Fiat Panda Cross ist der kleinste Geländewagen Europas. Foto: Fiat

Der Fiat Panda Cross ist der kleinste Geländewagen Europas. Foto: Fiat

Danach zog sich Fiat aus dem Geländewagengeschäft zurück – um jetzt umso massiver wieder im Allradmarkt mitzumischen. Zwei neue Modelle, der Allradknirps Panda Cross und der Kompakt-SUV Sedici, werden demnächst auf den Markt kommen, um neue Kundenkreise zu erschließen. Damit die Allrad-Offensive auffällt, rollte Fiat auf der Bologna Motor Show jetzt eine gewaltige Studie ins Rampenlicht: den Mammut-Allradler Oltre.

Vier Tonnen wiegt das Ungetüm von einem Geländewagen, der von einem 185-PS-Turbodiesel angetrieben wird. Äußerlich erinnert der Koloss an den US-Allradler Hummer, im Innenraum allerdings lockt das italienische Modell mit Sportsitzen und weiß-blauer Lederausstattung. Der Oltre hat nur eine Funktion: Fiat als Geländewagenmarke in Position zu bringen.

Im Image-Windschatten des Oltre sollen die kleineren Allradautos auf die Straßen kullern – und die Absatzzahlen des angeschlagenen Konzerns nach vorne bringen. Deshalb rackert sich Fiat demnächst auch im Gelände ab.

Zunächst in Form des Panda Cross, der in den kommenden Wochen zu den Händlern kommen wird. Der kleinste Geländewagen Europas bietet robuste Allradtechnik (elektronische Differenzialsperre) und dürfte mit einer Bodenfreiheit von 17 Zentimetern auch in schwererem Gelände gut mit wesentlich größeren Allradlern mithalten können.

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