Neue Modelle für Europa
Cadillac hofft auf Hybrid-Antrieb

dpa/tmn FRANKFURT/MAIN. Cadillac bringt zum Jahreswechsel zwei neue Modelle in den Handel. Darüber hinaus ist ein weiteres Hybrid-Modell im Gespräch, teilte das Unternehmen in Frankfurt mit.

Dabei erweitert die US-Luxusmarke ihr europäisches Programm um den ersten Kombi der Firmengeschichte und will mit einer neuen Limousine dem 5er BMW und dem Audi A6 Konkurrenz machen. Den Anfang macht der BLS Wagon. Der neue Kombi steht von Dezember an beim Händler und wird mindestens 26 990 Euro kosten. Der technisch vom Saab 9-3 abgeleitete und auch bei der Konzernschwester in Schweden gebaute Kombi ist knapp vier Zentimeter länger als die Limousine und bietet einen Stauraum von 419 Liter. Unter dem Ladeboden ist noch einmal Platz für zwölf Liter. Wird die teilbare Rückbank umgeklappt, kann der 4,72 Meter lange Wagen insgesamt 1 285 Liter fassen.

Als Antrieb stehen drei Benziner, zwei Diesel und ein Motor für den Betrieb mit Bioethanol (E85) zur Wahl. Die Aggregate decken ein Spektrum von 110 kW/150 PS bis 206 kW/280 PS ab. Für den V6-Motor an der Spitze bietet Cadillac nach dem Jahreswechsel auch einen Allradantrieb an. Zur Serienausstattung des BLS zählen unter anderem ESP, sechs Airbags, Klimaanlage und Leichtmetallfelgen.

Kurz nach dem BLS bringen die Amerikaner auch den neuen CTS nach Europa. Für Preise ab 36 290 Euro gibt es die 4,87 Meter lange Stufenhecklimousine mit kantigem Design, markanten Scheinwerfern und Rückleuchten. Neben sechs Airbags und ESP gehören auch Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht sowie Ledersitze, Klimaautomatik und Aluräder zur Serienausstattung.

Für den Antrieb stehen zunächst zwei V6-Benziner zur Wahl, denen 2009 auch ein Sechszylinder-Diesel zur Seite gestellt werden soll. Im Basismodell arbeitet bis dahin ein 2,8-Liter-Benziner, der 155 kW/211 PS und 263 Newtonmeter (Nm) Drehmoment erreicht. Alternativ gibt es einen V6-Direkteinspritzer mit 3,6 Litern Hubraum, 154 kW/210 PS und 370 Nm. Er braucht für den Spurt 6,3 Sekunden, erreicht 249 km/h und verbraucht im Mittel 11,1 Liter. Als einer der wenigen Direkteinspritzer sei er mit Normalbenzin zufrieden, sagt ein Sprecher des Unternehmens und beziffert den CO2-Ausstoß mit 264 Gramm pro Kilometer.

Bei diesen beiden Neuheiten soll es aber nicht bleiben. Hinter den Kulissen werde über den Import der gerade vorgestellten Hybrid-Variante des großen Geländewagens Escalade verhandelt. Entschieden sei zwar noch nichts, sagt Pressesprecher Manfred Daun. „Doch gut ins Konzept passen würde uns der Wagen in Europa schon.“

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