Neue Plattform namens Giorgio
Erstes Alfa-SUV angeblich in zwei Jahren

Seit Monaten wird über ein SUV von Fiats sportlicher Tochter Alfa-Romeo spekuliert. Jetzt erhalten die Gerüchte neue Nahrung.
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MailandDie Fiat-Konzernmarke Alfa Romeo wird nach Informationen von Bloomberg News einen kleinen Geländewagen entwickeln und auf den Markt bringen. Damit setzt die sportliche Marke bei ihrer Runderneuerung mit einem SUV auf ein von ihr noch nie besetztes Fahrzeugsegment. Das neue Modell soll informierten Personen zufolge 2016 vorgestellt werden und damit eine bereits in diesem Jahr debüttierende Mittelklasselimousine ergänzen.

Beide Modelle sollen auf einer neu entwickelten Heckantriebsplattform namens “Giorgio” basieren, die unter anderem von einem früher bei Ferrari tätigen Entwicklerteam ausgearbeitet wurde, hieß es. Voraussichtlich im Werk Cassino nahe Rom soll das SUV neben den neuen Limousine gebaut werden. Fiat Chrysler wollte sich dazu nicht äußern.

Die beiden neuen Alfa-Romeo-Modelle gelten als strategisch entscheidend für die Pläne der Italiener, mit der Marke gegen die etablierten deutschen Premiumhersteller zu konkurrieren. Der Vorstandsvorsitzende Sergio Marchionne steckt derzeit fünf Mrd. Euro in die Marke.

Geplant sind für Alfa Romeo insgesamt acht neue Modelle bis zum Jahr 2018, zwei davon im SUV-Segment. Der Absatz soll sich damit auf 400.000 Fahrzeuge verfünffachen, wobei mit den USA und China neue Absatzregionen geplant sind. Als Teil des gerade stattfindenden Markteintritts in die USA wird Alfa Romeo eine offene Version des zweisitzigen Leichtbau-Sportwagens Alfa 4C auf der Automesse in Detroit vorstellen.
Die neue Alfa Romeo-Mittelklasselimousine wird voraussichtlich den Traditionsnamen Giulia tragen und zum 105. Geburtstag der Marke am 24. Juni vorgestellt. Stattfinden soll die Veranstaltung am Alfa-Romeo-Museum am Rande von Mailand, wo die Marke auch gegründet wurde.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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