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Neuer Ford Mondeo startet in drei Karosserievarianten

Wenige Wochen nach der Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon kommt jetzt der neue Ford Mondeo zu den Händlern. Die ersten Exemplare der neuen Mittelklasse-Baureihe werden am 16. Juni zu Preisen ab 21 990 Euro ausgeliefert.

dpa/gms PORTO CERVO. Wenige Wochen nach der Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon kommt jetzt der neue Ford Mondeo zu den Händlern. Die ersten Exemplare der neuen Mittelklasse-Baureihe werden am 16. Juni zu Preisen ab 21 990 Euro ausgeliefert.

Das teilte der Kölner Hersteller bei der Präsentation im italienischen Porto Cervo mit. Von Anfang an sind drei Karosserievarianten und acht Motoren von 74 kW/100 PS bis 162 kW/220 PS erhältlich. Neben der Limousine mit vier Türen und klassischem Kofferraum gibt es ohne Preisaufschlag auch ein fünftüriges Fließheck und einen Kombi. Dieser heißt wie bisher Turnier, sein Aufpreis liegt zwischen 1 000 und 1 300 Euro.

Die dritte Generation des Mondeo teilt sich die Plattform mit den Großraumlimousinen Galaxy und S-Max und ist daher in jeder Dimension gewachsen. Laut Ford gibt es innen mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Das Kofferraumvolumen reicht demnach von 540 Litern beim Fünftürer bis zu 1 745 Litern beim Kombi.

Angeboten wird der Mondeo zunächst mit drei Diesel- und fünf Benzinmotoren, die ein Leistungsspektrum von 74 kW/100 PS bis 162 kW/220 PS abdecken. Gegenüber dem Vorgänger sei der CO2-Ausstoß um bis zu zehn Prozent gesenkt worden, sagt Vertriebsgeschäftsführer Jürgen Stackmann. Basis-Benziner wird ein 1,6-Liter-Motor mit 81 kW/110 PS oder 92 kW/125 PS. Darüber stehen ein 2,0-Liter mit 107 kW/145 PS und ab der zweiten Jahreshälfte ein neuer 2,3-Liter mit 118 kW/160 PS sowie als Topmodell ein 2,5-Liter-Fünfzylinder, der auf 162 kW/220 PS kommt.

Einstiegsdiesel ist ein 1,8-Liter mit 74 kW/100 PS. Darüber steht ein 2,0-Liter mit Partikelfilter, den Ford mit 96 kW/130 PS oder 103 kW/140 PS anbieten wird. Selbst der langsamste Mondeo fährt 180 Kilometer pro Stunde (km/h), während der schnellste mit 245 km/h in der Liste steht. Die Spanne der Durchschnittsverbräuche reicht von 5,7 Litern Diesel bis 9,3 Litern Benzin auf 100 Kilometern. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 151 bis 222 Gramm pro Kilometer (g/km).

Mit der aktuellen Motorenauswahl ist es aber nicht getan: „Bei den Dieseln ist nach oben noch Luft“, sagt Stackmann. Zudem kündigt er für kommendes Frühjahr einen Benziner an, der auch mit Bio-Ethanol betrieben werden kann. Darüber hinaus heißt es in Unternehmenskreisen, es werde künftig wieder ein Sportmodell ST geben.

Serienmäßig verfügt der Mondeo über Front-, Seiten- und Vorhangairbags sowie einen Prallsack im Fußraum des Fahrers. Darüber hinaus gibt es neben elektrischen Helfern und einer Klimaanlage auch ESP, aktive Kopfstützen, eine zurückweichende Lenksäule, eine Kopplung von Warnblinker und Bremse, sowie einen Tankstutzen ohne Deckel, der vor dem Befüllen mit falschem Sprit schützt.

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