Neuer Mercedes SL
Diamant-Schnauze und noch mehr Elektronik

Mercedes poliert eine Ikone: Im April soll der überarbeitete SL in den Handel kommen. Der Luxusroadster feiert gerade seine Weltpremiere auf der Autoshow in Los Angeles.
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Es gibt nicht wenige Facelifts und Neuentwicklungen im Auto-Universum, bei denen tun sich Nicht-Markenkenner schwer, das Neue zu erkennen. Beim neuen SL besteht diese Gefahr für Mercedes nicht: Die wichtigste Änderung des gerade in Los Angeles gezeigten Modells gilt dem Design der Frontpartie.

Sie ist künftig an einem wirklich auffälligen Kühlergrill mit Diamant-Effekt, serienmäßigen LED-Scheinwerfern und einer Motorhaube mit deutlich herausgearbeiteten Powerdomes zu erkennen. Parallel zum Auftritt hat Mercedes die technische Ausstattung überarbeitet. So kann der SL künftig mit neuen Infotainment-Systemen und Assistenten bestellt werden, die beim Überholen, Abstandhalten oder Rangieren mehr Eingriffsmöglichkeiten haben. Außerdem wirkt eine neue Kurvenneigefunktion für das adaptive ABC-Fahrwerk der Querkraft entgegen.

Auch für Praktiker haben die Ingenieure eine Neuheit in petto: Das versenkbare Hardtop bewegt sich jetzt bei Geschwindigkeiten bis zu 40 km/h auch während der Fahrt. Außerdem gibt es eine elektrische Trennwand im Kofferraum, die automatisch zusätzlichen Platz frei gibt, wenn das Verdeck geschlossen ist.

Unter der Haube bietet Mercedes zunächst vier Motoren, die jetzt mit einer Neungang-Automatik gekoppelt werden. Spitzenmodell ist AMG SL 65 mit einem 463 kW/630 PS starken V12-Motor. Ebenfalls von AMG kommt der 430 kW/585 PS starke SL 63.

Darunter rangieren der SL 500 mit einem 335 kW/455 PS starken V8-Motor und der V6-Benziner im SL 400. Er legt in der Leistung rund zehn Prozent zu und kommt nun auf 270 kW/367 PS. Damit erreichen alle SL-Varianten Spitzengeschwindigkeiten von 250 km/h. Den Verbrauch gibt Mercedes mit 7,7 bis 11,9 Litern und den CO2-Ausstoß mit 175 bis 279 g/km an.

Preise will Mercedes erst im Januar nennen.

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