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Neues Modell: General Motors greift VW mit Diesel-Limousine an

Mit der steigenden Beliebtheit von Diesel-Autos bei US-Käufern bringt auch General Motors ein entsprechendes Modell auf den Markt. Es ist ein Angriff auf Diesel-Marktführer VW. Doch der gibt sich gelassen.

ChicagoGeneral Motors entdeckt den Diesel für die USA: Der Opel-Mutterkonzern stellte am Donnerstag auf der Automesse in Chicago eine Diesel-Variante seiner beliebten Mittelklasse-Limousine Chevrolet Cruze vor. Es ist eine direkte Attacke auf den Jetta TDI von Volkswagen, wie GM unumwunden einräumte.

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Das 2,0-Liter-Turboaggregat mit seinen 148 PS sei der fortschrittlichste Diesel, den General Motors jemals herausgebracht habe, sagte Chefentwickler Jens Wartha. Als Grundlage dient ein Opel-Motor, der mit amerikanischer Abgastechnologie „perfektioniert“ worden sei.

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Bislang führen Dieselautos in den USA ein Nischendasein. Noch immer haftet ihnen in breiten Kreisen der Bevölkerung der Ruf der Dreckschleuder an. Der Marktanteil lag im vergangenen Jahr bei lediglich gut 3 Prozent, darunter viele Transporter. Allerdings setzt langsam ein Umdenken ein und Analysten prophezeien massiv steigende Verkäufe.

Die Entwicklung führen die deutschen Hersteller an, die den Diesel seit Jahren in den Vereinigten Staaten bewerben. „Volkswagen alleine hält rund 70 Prozent am Markt“, sagte Nordamerika-Chef Jonathan Browning der Nachrichtenagentur dpa. „Wir gehen davon aus, dass wir die Marktführerschaft im Diesel-Segment auch in der absehbaren Zukunft verteidigen können.“

Übernahme GM trennt sich von Getriebewerk

Der Autobauer General Motors räumt in Europa auf - und stößt ein Werk in Straßburg ab.

Bei VW war im vergangenen Jahr bereits jedes fünfte in den USA verkaufte Auto ein Diesel. Gegenüber dem Jahr 2011 legten die Verkäufe von Diesel-Wagen der Marke um mehr als die Hälfte zu auf 90.300 Stück. Verkaufsschlager der Wolfsburger in den USA ist neben dem Jetta der größere Passat.

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