Neues Modell
Opel plant Russen- und Türken-Astra

Fünftürer, Sports Tourer und Coupé GTC gibts schon vom Astra. Jetzt will der kriselnde Autobauer Opel die Modellreihe um eine Stufenheck-Variante erweitern. Zwei Wachstumsmärkte werden vor allen anderen angepeilt.
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RüsselsheimZuwachs für den Opel-Bestseller Astra: Mit der neuen Stufenheck-Limousine präsentiert Opel jetzt die vierte Karosserievariante seiner Kompaktbaureihe nach dem Fünftürer, der Kombiversion Sports Tourer und dem Coupé GTC. Weltpremiere ist beim Moskauer Autosalon (29. August - 9. September). Zum Bestellstart im Juni stehen für die neue Astra Limousine zunächst sieben Motoren zur Wahl: vier Benziner (74 kW/100 PS bis 132 kW/180 PS), von denen drei mit Sechsstufen-Automatik verfügbar sind, und drei Dieselaggregate (70 kW/95 PS bis 96 kW/130 PS)

Die vierte Astra-Variante ist 4,55 Meter lang, 1,81 Meter breit und 1,48 Meter hoch. Ihr separater Kofferraum bietet ein Gepäckvolumen von 460 Liter. Das sind 90 Liter mehr als beim fünftürigen Modell. Durch Umlegen der im Verhältnis 60:40 geteilt klappbaren Rückbank lässt sich das Transportvolumen auf bis zu 1.010 Liter erweitern.

"Mit ihrem sportlich-eleganten Design wird die neue Astra Limousine frischen Schwung in das Segment der kompakten Viertürer bringen", hofft der Opel-Vorstandsvorsitzende Karl-Friedrich Stracke. "Die Limousine wird auch einen substanziellen Beitrag bei der Erhöhung unseres Marktanteils in wichtigen Wachstumsmärkten wie Russland und der Türkei leisten, in denen Kompaktautos mit separatem Kofferraum bei den Kunden sehr gefragt sind", sagt er zu der neuen Produkt-Offensive.

Russland, aktuell der zweitgrößte Fahrzeugmarkt in Europa, wird Prognosen nach bis zum Jahr 2014 mit bis zu 3,4 Millionen Zulassungen zum Hauptmarkt Europas aufsteigen. Aktuell ist das Land der drittgröße Absatzmarkt für den Astra.

Und obwohl Stufenheck-Modelle bei jungen Zielgruppen meist als altmodisch empfunden werden, traut Stracke der Astra-Limousine ein „signifikantes Eroberungspotenzial“ in Westeuropa zu. In Deutschland und Spanien sehen die Opel-Marketingexperten Chancen für den Viertürer als erschwinglichere Alternative zu den etablierten Pendants aus dem Mittelklasse-Segment.

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  • Diese Überschrift passt in die Kategorie: Kampagnenjournalismus. HB mit Bild-Niveau

  • Der Titel des Artikels ist schlecht gewählt. Das Autobauer für bestimmte Märkte spezielle Modelle bauen ist bekannt und sicherlich eine Meldung wert. Doch auch die Möglichkeit besteht, dass deutsche Automobilfirmen im Ausland fertigen lassen - und diese Hiobsbotschaft steht in Bezug auf Opel ja leider auch im "Raum". Letzteres wäre mir einen Boykott dieser Automarke wert.

  • In meinem Falle zumindest gefällt mir die Fließheck-Variante nicht (wie mir bei den meisten Autos, außer dem neuen Polo, das Fließheck nicht gefällt). Die Stufenheck-Variante macht diesen Nachteil nun aber wieder wett.

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