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Neues vom Verkehrsrecht: Auf Schnee nur mit Winterreifen fahren

In 2005 müssen sich Verkehrsteilnehmer an eine Reihe von gesetzlichen Neuerungen gewöhnen. So dürfen Autofahrer zum Beispiel auf schneebedeckten Straßen nur noch mit Winter- oder Ganzjahresreifen fahren.

dpa/gms MÜNCHEN. In 2005 müssen sich Verkehrsteilnehmer an eine Reihe von gesetzlichen Neuerungen gewöhnen. So dürfen Autofahrer zum Beispiel auf schneebedeckten Straßen nur noch mit Winter- oder Ganzjahresreifen fahren.

Wer mit Sommerreifen erwischt wird, muss mit Geldbußen von 20 Euro rechnen. Werden andere Verkehrsteilnehmer behindert, verdoppelt sich der Betrag, berichtet die in München erscheinende „Adac Motorwelt“ (Ausgabe 1/2005).

Strengere Regeln gelten künftig auch an Bahnübergängen: Missachtet ein Autofahrer trotz rotem Blinklicht und sich senkender Schranke die Wartepflicht, riskiert er 150 Euro und ein Monat Fahrverbot. Das Umfahren von Schranken oder Halbschranken wird sogar mit 450 Euro und drei Monaten Fahrverbot geahndet. Fußgänger und Radfahrer, die Schranken umgehen, können mit 225 Euro zur Kasse gebeten werden, deutlich mehr als bisher.

Fahrradfahrern ist künftig ein batteriebetriebenes Rücklicht erlaubt. Inlineskater gelten nun verkehrsrechtlich als Fußgänger mit besonderen Fortbewegungsmitteln, berichtet die Zeitschrift. Bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer wird ein Bußgeld von zehn bis 20 Euro fällig. Auf Radwegen und Straßen ist das Skaten erlaubt, wenn dort eines der neuen Zusatzschilder „Inlineskater frei“ zu sehen ist.

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