Neuwagen-Statistik Juni 2011
Zwei Wechsel bei den Zulassungs-Siegern

Im Juni 2011 gab es in zwei Fahrzeugsegmenten einen Wechsel an der Spitze der meist zugelassenen Neuwagen.
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In der Mittelklasse war jedes fünfte verkaufte Modell ein Mercedes-Benz C-Klasse (8.756 Autos), der damit den Volkswagen Passat von Platz 1 verdrängte. Bei den Minis blieb unangefochten der Smart Fortwo das beliebteste Modell mit 2.988 Exemplaren, die im Juni neu zugelassen wurden.

In der Oberklasse überholte der BMW 7er (mit 547 Neuzulassungen) den Mercedes-Benz CLS, teilte das Kraftfahrt-Bundesamt mit

Bei den Kleinwagen und in der Kompaktklasse stellte Volkswagen mit Polo (8.402) und Golf/Jetta (21.388) ebenso die Lieblinge der Nation wie mit Tiguan (3.353), Touran (4.931) und Caddy (3.876) bei den Geländewagen, den Großraum-Vans und den Utilities.

BMW stellte mit dem 5er erneut den Spitzenreiter in der oberen Mittelklasse (mit 5.041 Neuzulassungen im Juni), das Mercedes-Benz E Coupé blieb beliebtester Sportwagen (1.158).

Bei den Mini-Vans hatte auch im Juni der Opel Meriva die Nase vorn (4.152 Zulassungen).

Mit einem Segmentanteil von 69,9 Prozent bzw. 1.605 neuen Anmeldungen baute der Fiat Ducato seine Vormachtstellung als Basisfahrzeug bei den Wohnmobilen noch weiter aus.

Derweil jagen BMW und Audi weiter um den Titel des erfolgreichsten bayerischen Premiumherstellers. Bei den Absatzzahlen im ersten Halbjahr 2011 hatten die Münchner die Nase vorn: Wie BMW mitteilte, erhöhten sich die Verkaufszahlen weltweit um 17,8 Prozent auf 689.750 Autos. Der Ingolstädter Konkurrent Audi verbuchte ein Plus von 17,7 Prozent und verkaufte nach eigenen Angaben 652.940 Wagen.

Beide Hersteller sprachen von Auslieferungsrekorden. Während Ian Robertson, BMW-Vorstandsmitglied für Vertrieb und Marketing aber für das zweite Halbjahr ein moderates Wachstum ankündigte, will Audi den Verkauf im traditionell schwächeren zweite Semester mit den speziell für Europa wichtigen Modellen A6 Avant und den Audi Q3 anheizen.

Der größte Einzelmarkt für BMW war im ersten Halbjahr Deutschland mit knapp 150.000 verkauften Autos, gefolgt von den USA (143.521 Wagen) und China auf Platz drei mit 121.614 Autos. Audi verkaufte dagegen in China mit 140.699 Wagen deutlich mehr als auf dem Heimatmarkt Deutschland mit 125.091 Autos.

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