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Neuwagen-Trends: SUV verdrängt Stufenheck

Im Jahr 2000 lag der Anteil von SUV, wie Geländewagen für die Stadt heutzutage heißen, noch unter drei Prozent. Mittlerweile fahren sie in der Zulassungsstatistik allen anderen Fahrzeugklassen deutlich davon.

Maserati Kubang: Jetzt springen auch die Luxus-Hersteller auf den Zug mit den begehrten SUVs auf. Quelle: dapd
Maserati Kubang: Jetzt springen auch die Luxus-Hersteller auf den Zug mit den begehrten SUVs auf. Quelle: dapd

Die klassische Limousine mit Stufenheck wird auf dem deutschen Automarkt zunehmend von Sportgeländewagen, den sogenannten Sport Utility Vehicle (SUV), verdrängt. Im Januar habe der SUV-Anteil unter den Neuwagen bei 15,7 Prozent gelegen, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen. Das entspricht einer Anzahl von 33.028 SUV und stellt den höchsten Marktanteil seit Bestehen der Bundesrepublik dar. Bis 2015 rechnet das Institut sogar mit einem SUV-Anteil bei Neuwagen von 18 Prozent. Im Jahr 2011 brachten es diese Kraftfahrzeuge hierzulande mit 422.105 Einheiten auf einen Marktanteil von 13,3 Prozent.

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SUV - Sportliche Geländewagen

Wie die Studie zeigt, ging in den vergangenen Jahren vor allem der Anteil an Limousinen mit Stufenheck zurück. Während 1995 noch fast jedes vierte Auto zu dieser Kategorie gehörte, wurden im Januar nur noch knapp fünf Prozent Limousinen mit Stufenheck verkauft, die meisten davon im Premium-Segment. Der Anteil der Autos mit Fließheck sank von 46 auf 36 Prozent. Der Kombi konnte dagegen seinen Marktanteil von 17 auf 23 Prozent ausbauen.

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Den Zahlen des CAR zufolge lag der SUV-Anteil bis 1998 noch bei rund zwei Prozent. Seitdem nahm der Verkauf von sportlichen Geländewagen aber stetig zu. Zugute kam den SUVs, die inzwischen auch von mehreren deutschen Marken angeboten werden, dass der Spritverbrauch der Modelle zunehmend sank. Zwar liegt er noch immer um einiges höher als bei vergleichbaren Limousinen, doch sank er deutlich unter das Niveau früherer Generationen.

Die Platzhirsche bei den SUV sind der aktuell VW Tiguan mit 3.925 Verkäufen allein im Januar 2012, gefolgt vom BMW X3 mit 1.785 Neuzulassungen und BMW X1 mit 1.609 Autos.

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Neben den traditionellen Herstellern wie Landrover und Jeep profitieren besonders asiatische Marken wie Nissan und Mitsubishi vom SUV-Trend. Neben den mehr oder weniger geländetauglichen SUVs konnten nach Angaben von CAR-Leiter Ferdinand Dudenhöffer auch so genannte Multi Purpose Vehicles (MPV) ihren Anteil erheblich ausbauen. So gehörte im Januar jeder zehnte Neuwagen zu dieser Kategorie, zu der neben kompakten Großraumlimousinen auch Kleinbusse zählen.

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