Neuzulassungen
Drei Wechsel bei den Bestsellern

Der VW Golf bleibt auch im April der Überflieger bei den Neuwagenverkäufen. Doch gleich in drei Kategorien hat der Spitzenreiter gewechselt.
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FlensburgDer VW Golf bleibt das beliebteste Automobil in Deutschland. Gemeinsam mit dem Schwestermodell Jetta verkaufte sich der Kompaktwagen im April 22 457 Mal. Damit bleibt er der Marktführer am Gesamtmarkt. In seiner Klasse war jedes dritte neu zugelassene Auto ein Golf.

Doch In drei Kategorien wechselte im April allerdings der Spitzenreiter. Der BMW 3er stürzte mit 7 907 Neuzulassungen und einem Segmentanteil von 19,7 Prozent den VW Passat vom Thron der Mittelklasse. In der Oberklasse verdrängte die Mercedes S-Klasse mit 503 Einheiten und 23,1 Prozent den Porsche Panamera von Platz eins.

Bei den Utilities löste der VW Caddy mit 3 438 Verkäufen oder 31,4 Prozent seinen Wolfsburger Bruder VW T5 von der Spitze ab.

In den restlichen Kategorien blieb alles beim Alten: Bei den Mini-Vans dominiert nach wie vor die Mercedes B-Klasse mit 4 650 Einheiten respektive einem Anteil von 29,3 Prozent, der Sieg bei den Großraum-Vans ging mit dem VW Touran und 4 661 Einheiten bzw 31,1 Prozent ebenfalls nach Wolfsburg.

Und noch zwei weitere Klassenbeste hat VW, nämlich den Polo mit 6 454 verkauften Fahrzeugen in der Klasse der Kleinwagen und den Up bei den Kleinstwagen mit 3 669 Verkäufen .

Die obere Mittelklasse dominierte der Audi A6 mit seinen Geschwistern S6, RS6 und A7 mit 5 119 Neuzulassungen, hier haben sich kapp vier von zehn Käufern für den Ingolstädter entschieden.

Bei den Sportwagen verteidigte der Mercedes SLK mit 1 238 Einheiten und 23 Prozent den Spitzenplatz. In der Kategorie Geländewagen hat mit einem Anteil von 13,2 Prozent nach wie vor der VW Tiguan mit 4 950 Einheiten die Nase vorn.

Und den Markt der Wohnmobile beherrscht weiterhin mit 73,1 Prozent der Fiat Ducato mit 2 615 Fahrzeugen als einziger ausländischer Spitzenreiter.

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