Nichts für Trittbrettfahrer: Als der Ponton-Mercedes zum Erlkönig wurde

Nichts für Trittbrettfahrer
Als der Ponton-Mercedes zum Erlkönig wurde

Aufbruchsstimmung und selbsttragende Karosserie - nach dem Zweiten Weltkrieg brachte Mercedes ein Großserien-Auto für den Mittelstand: den Ponton-Mercedes. 1953 startete die moderne Baureihe durch.

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    Kommentare zu " Nichts für Trittbrettfahrer: Als der Ponton-Mercedes zum Erlkönig wurde"

    Alle Kommentare
    • Daimler und Opel waren damals eine Bank, für die jeweilige Klientel einfach top.

      Heute sind beide auf absteigendem Ast, Opel bereits scheintot und Daimler orientierungslos. Warum? Viel zu viele Manager kamen und gingen. Bei Daimler reichten 2 (der ätzende Reuter und der himmelgleiche Schrempp). Bei Opel reihte sich seit Louis R. Hughes eine Niete an die andere. Der aktuelle CEO wurde vorher direkt nacheinander von 2 Arbeitgebern ausrangiert...spricht für sich.

    • Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters! Dieser Mercedes war nicht schöner, als der Borgward-Hansa 1500 , der die Ponton-Form in Deutschland zu erst hatte. Bei Borgward folgte dann 1954 bereits die wunderschöne " Isabella" , die heute noch ansehnlich ist.
      Der Mercedes Ponton war zweckmäßig und durabel. Wenn ich mir das Teil heute so anschaue, gefällt er mir besser als die Nierentische jener Zeit. Er hat so etwas von Angela Merkel: Unaufgeregt, solide unbestechlich! Dieses Auto war in seinem " einfachen" Design mit Abstand besser, als die Mercedes -Nachfolger mit angedeuteter Heckflosse. Na ja, die von Opel übernahmen mit dem Rekord US-Design-Vorstellungen, die jedes Jahr modifiziert werden mussten. Und Ford mit dem 15M machte es nicht anders. Dagegen war dann die DS 19 von Citroën eine echte Revolution ! Was Mercedes heute zum Teil macht, ist das kopieren Japanisch/koreanischer Designelemente. Die neue A -Klasse: Für Spießer des aufsteigenden Under-Management. Sicken, verfurchte Flanken, Großes Maul, und ohne Raumfunktionalität mit einem Armaturenbrett, dass aussieht, als habe man mit einer I-Pad-Halterung vom Baumarkt den I-Pad in die Mitte montiert! Edel ist anders. Und der alte Ponton war nichts Besonderes, aber er strahlte Understatement aus und wirkte durchaus edel!

    • Und Lancia war noch früher dran , mit der selbsttragenden Karosserie. Opel gebührt das Prädikat, dass sie den ersten Wagen dieser Art in großen Stückzahlen mit amerikanischer Fertigungsroutine herstellten.

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