Null Promille für Fahranfänger
Weniger Unfälle unter Alkoholeinfluss

Das Alkoholverbot für Führerscheinfrischlinge zahlt sich aus. Eine Studie belegt, dass der Anteil an unter Alkoholeinfluss stehenden Fahranfängern, die an Unfällen beteiligt sind, deutlich gesunken ist. Doch auch insgesamt sind diese Verstöße rückläufig.
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HB KÖLN. Das Alkoholverbot für Fahranfänger hat sich seit seiner Einführung vor drei Jahren einer Studie zufolge bewährt. Die Zahl der Fahranfänger, die mit mindestens 0,3 Promille an einem Unfall beteiligt waren, sank demnach innerhalb eines Jahres um 15 Prozent. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen in Bergisch Gladbach bei Köln.

Alkoholverstöße allgemein gingen bei Fahranfängern um 17 Prozent zurück. Bei denjenigen über 21 Jahren betrug der Rückgang dagegen nur 2,5 Prozent. Der Erfolg des absoluten Alkoholverbots zeige sich auch darin, dass es fast von allen akzeptiert werde: Eine Befragung von 1000 Fahranfängern ergab, dass 95 Prozent das seit August 2007 geltende Gesetz für sinnvoll halten. Über 98 Prozent der Befragten wussten, dass es für Fahranfänger verboten ist, sich unter Alkoholeinfluss ans Steuer zu setzen.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) äußerte sich erfreut. "Das Alkoholverbot für Fahranfänger ist ein Erfolg", sagte er laut einer Mitteilung seines Ministeriums in Berlin. "Wir werden diese erfolgreiche Maßnahme deshalb in der jetzigen Form fortführen." Er appelliere an alle, auch an die älteren Fahranfänger, sich konsequent an das Alkoholverbot zu halten.

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  • Die Überschrift ist doch etwas verwirrend.

    Mit freundlichen Grüßen
    Steffen Schildhauer

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