Nutzung des Pendelverkehrs schont die Nerven
Verkehrschaos zur IAA erwartet

Es wird wieder eng auf Frankfurts Straßen und Parkplätzen: Mit dem Start der Publikumstag am 17. September droht zur 61. IAA droht das Chaos. Dabei gibt es Mittel und Wege, die eigenen Nerven zu schonen.

FRANKFURT. Schon Herbert Grönemeyer besang sein Leid von der Parkplatzsuche äußerst treffend. "Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden", heißt es in seinem Song "Mambo" - und wer an den Besuchertagen der Internationalen Automobilausstellung auf die Idee kommt, mit dem Pkw möglichst nah ans Messegelände heranfahren zu wollen, dem dürfte es ähnlich ergehen.

Für das interessierte Publikum wird die IAA vom 17. bis zum 25. September ihre Tore öffnen, dabei wird es besonders an den Wochenenden heikel werden auf den Straßen in und um Frankfurt. "Die meisten Besucher wollen natürlich sehr zentral parken und früh da sein, das wird speziell am Wochenende zu Problemen führen", prophezeit Polizeisprecher Jürgen Linker.

Um möglichst rasch ans Ziel zu kommen, empfiehlt er, auf zwei Dinge zu achten: den ständig aktualisierten Verkehrsfunk sowie die Wechselwegweisung auf den Autobahnen. "Für die Nerven vieler Leute wäre es gut, weniger zentrale Parkplätze aufzusuchen und von dort zu pendeln. Man kann problemlos frühzeitig von der Autobahn abfahren, in den umliegenden Orten parken und mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof fahren", zeigt Linker Alternativen auf. U-Bahn, S-Bahn oder Tram bringen die Besucher vom Bahnhof aus zur Messe: "Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn man so nicht fix ans Ziel gelangt."

Die Polizei hat Vorbereitungen für einen möglichst reibungslosen Ablauf getroffen. An den publikumsstarken Wochenenden werden vermehrt Verkehrkräfte der Polizei präsent sein, die Beschilderung "Messe" und "IAA" soll für Orientierung sorgen. Linker gibt aber zu Bedenken, dass sich Staus nicht ganz vermeiden lassen: "Viele Fahrer sind ortsunkundig, das kostet Zeit und Konzentration. Der Verkehr fließt automatisch langsamer." Berufspendler und Frankfurter sollten während der IAA die Bereiche Rebstock und Messe meiden - oder ganz aufs Auto verzichten. Eine Million erwartete Besucher mit ihren 180 000 Pkw werden für genug stop and go sorgen.

Quelle: »NEWS Frankfurt

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