Oberklasse-Pkw aus Deutschland weltweit gefragt
Keine Bremsspur in der Absatzstatistik

Oberklasse-Pkw der deutschen Hersteller Daimler-Chrysler, BMW und Audi sind weltweit weiter stark gefragt. Im August verkauften die drei Autobauer deutlich mehr als vor Jahresfrist, auch in den USA.

HB STUTTGART. Der Münchener BMW-Konzern behauptete seine Spitzenstellung als größter deutscher Premiumhersteller. Er verkaufte von den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce im August mit 99.755 Autos weltweit 12,9 Prozent mehr als vor einem Jahr. In den USA, dem größten Einzelmarkt vor Deutschland, setzte die BMW Group 30.638 Pkw und damit ein Fünftel mehr ab. Im deutschen Heimatmarkt wurden mit 19.253 Autos elf Prozent mehr ausgeliefert. In den ersten acht Monaten liegt der Pkw-Absatz weltweit um sieben Prozent im Plus. Damit befindet sich BMW nach den Worten von Vertriebsvorstand Michael Ganal auf dem Weg zum angestrebten einstelligen Absatzzuwachs im Gesamtjahr.

Die Mercedes Car Group des Stuttgarter Konkurrenten DaimlerChrysler steigerte ihren Absatz im August um neun Prozent. 96.200 Autos der Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach wurden den Kunden übergeben. Gefragt war vor allem die neue Mercedes C-Klasse, von der mit 23.900 Stück doppelt so viele wie im August 2006 verkauft wurden. Auch die Luxus-Limousine S-Klasse und der optisch überholte zweitürige Kleinstwagen Smart waren gefragt. In den USA wurden mit 21.000 Mercedes-Benz knapp zwei Prozent mehr Autos verkauft. Seit Jahresbeginn setzte die Mercedes-Gruppe mit 758.600 Pkw bislang drei Prozent mehr ab und markierte damit einen Rekordwert.

Der Verfolger Audi lieferte weltweit 66.400 Fahrzeuge aus und verkaufte damit 4,2 Prozent mehr, obwohl der Absatz auf dem wichtigen deutschen Markt schrumpfte. Im Heimatmarkt ging die Nachfrage um 7,7 Prozent auf 18.063 Fahrzeuge zurück. Das Auslaufen des Verkaufsschlagers A4 mache sich bemerkbar, erläuterte der Ingolstädter Autobauer. Das Nachfolgermodell des Konkurrenten zur Mercedes C-Klasse und zum BMW 3-er will Audi in der kommenden Woche auf der Branchenmesse IAA vorführen. Gefragt waren die Audi-Pkw im August vor allem in China, Großbritannien und den USA. Weltweit lieferte die VW-Tochter von Januar bis August 656.600 Autos aus, 9,2 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.

Die Verkaufserfolge ließen die Investoren an der Börse kalt. Im schwächeren Markttrend gaben die die Aktien der Premiumhersteller um bis zu 1,2 Prozent nach.

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