Oldtimer-Auktionsrekord
38,1 Millionen Dollar für einen alten Ferrari

Zwei Sitze, 3-Liter-V12-Frontmotor, roter Lack, prominenter Vorbesitz: In Kalifornien hat jetzt ein besonders seltener Ferrari 250 GTO einen neuen Auktionsrekord für historische Fahrzeuge aufgestellt.
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DüsseldorfDer Ferrari 250 GTO Berlinetta ist eine besonders rare Schönheit: Nur 39 Exemplare des Frontmotor-Rennwagens wurden zwischen 1961 und 1964 gebaut. Und eines von ihnen hat nun bei der Quail Lodge-Auktion des renommierten britischen Auktionshauses Bonhams im kalifornischen Pebble Beach für einen neuen Auktionsrekord gesorgt: Das Fahrzeug mit der Chassis-Nr. 3851GT wurde für 38,1 Millionen Dollar an einen bislang unbekannten Höchstbieter versteigert.

Damit ist dieser Ferrari der bislang teuerste öffentlich versteigerte Oldtimer überhaupt. Einige Marktexperten hatten angesichts der seit Jahren stark anziehenden Preise für hochpreisige Classic Cars allerdings sogar Geboten um 50 Millionen Dollar für möglich gehalten.

Der bisherige Auktionsrekord war im vergangenen Jahr mit 29,7 Millionen Dollar von einem 1954er Mercedes-Benz W196R Rennwagen erzielt worden, der ebenfalls von Bonhams versteigert worden war. Nah dran war ein 1967er Ferrari 275 NART Spyder, der 27,5 Millionen Dollar brachte.

Im vergangenen Oktober soll allerdings ein 1963er Ferrari 250 GTO Rennwagen bei einem privaten Verkauf schon 52 Millionen Dollar erzielt haben, berichtet Bloomberg News.

Zum Vergleich: Laut dem Marktbeobachter „Classic-Tax" erzielten die im Jahr 2013 versteigerten zehn teuersten versteigerten Oldtimer einen Gesamtpreis von 122 Millionen Dollar (rund 89,5 Millionen Euro). Zum Vergleich: 2012 lag die Summe bei 86 Millionen Dollar.

Ob auch in diesem Jahr Rekordwerte erzielt werden, ist trotz des Ergebnisses für den 250 GTO noch ungewiss, verzerren doch Autos, die nur alle paar Jahrzehnte auf dem Markt angeboten werden das Gesamtbild.

Sowieso sind derartige Summen eher die Ausnahme: Der Durchschnittswert eines Oldtimers in Deutschland beträgt rund 15.000 Euro.

Bonhams-Chairman Robert Brooks hatte dem Nachrichtendienst Bloomberg vor der Auktion gesagt, er halte dieses Fahrzeug für die Krönung jeder Ferrari-Sammlung. Solche Autos blieben sehr lange in Besitzerhand und würden nur extrem selten überhaupt zum Kauf angeboten.

Langjähriger Besitzer des Fahrzeugs war der italienische Amateur-Rennfahrer Fabrizio Violati, der 2010 verstarb. Laut Bonhams zählte auch der frühere französische Olympia-Ski-Champion Henri Oreiller zu den Fahrern des GTO. Er verunglückte damit 1962 bei einem Rennen in Frankreich tödlich, das Auto wurde anschließend von Ferrari wieder aufgebaut.

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  • Womit mal wieder bewiesen währe dass es durch das System der Kreditexpansion verbunden mit der seitens der Politik und der Zentralbanken orchestrierten Insolvenzverschleppung (Rettung und Nährung des auf Kreditexpansion beruhenden, maroden Bankensystems) es gegenwärtig zu einer noch nie dar gewesenen weltweiten Kapitalumverteilung, weg von der Gesamtbevölkerung und hin zu immer weniger Superreichen, kommt. Oftmals Erben, die zudem fatalerweise über keine Fähigkeiten verfügen Werte zu schaffen. Wo dies hin führen wird ist absehbar. Für mich ein beunruhigendes Zeichen purer Dekadenz.

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