Oldtimer
H-Kennzeichen sind immer beliebter

Ob Käfer oder Strich-Achter: Auf Deutschlands Straßen sind immer mehr liebevoll gepflegte Oldtimer mit einem H auf dem Nummernschild unterwegs, inzwischen haben die Zulassungen einen Rekordwert erreicht.
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BerlinDie Zahl der Oldtimer mit einem H-Kennzeichen erreiche inzwischen rund 208.000, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag (12. Juli) in Berlin mit. Das sei ein Rekordwert. Vor einem Jahr waren es noch weniger als 190.000 Zulassungen. Die meisten Freunde hat mit großem Abstand der VW-Käfer mit gut 25.000 H-Kennzeichen, gefolgt von den Mercedes Benz-Modellen /8, SL R 107 und der "Heckflosse" sowie dem Porsche 911/912.

Außerdem trugen zum Stichtag an Silvester 2010 gut 24.000 Motorräder, Nutzfahrzeuge und Zugmaschinen das H-Kennzeichen, das einen einheitlichen Kfz-Steuersatz von 191,73 Euro und freie Fahrt in die Umweltzonen mit sich bringe. Laut VDA bekommen es nur Autos und andere Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt, gut gepflegt und in weitgehend unverändertem Zustand sind. Mittlerweile prange es auf 58 Prozent der Autos, die älter als 30 Jahre sind. Auch die Gesamtzahl der Fahrzeuge diesen Alters steige.

Zwei Drittel der Autos mit H-Kennzeichen tragen die Marke eines deutschen Herstellers (135.801 Einheiten). Dabei belegt Mercedes-Benz Platz eins. Der Bestand von Oldtimern dieser Marke stieg gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 48.286 Einheiten. Danach folgen Volkswagen mit 39.769 (+ 14%), Opel mit 12.167, Ford mit 11.207 und Porsche mit 10.002 Fahrzeugen. Die zweitstärkste Gruppe sind Oldtimer aus England, die mit 28.321 Einheiten rund 14 Prozent des Bestands ausmachen. Danach folgen Autos mit H-Kennzeichen aus Italien mit sechs Prozent Anteil (13.201 Einheiten). Damit haben die Italiener die US-amerikanischen Oldtimer auf Platz vier verdrängt, von denen hierzulande 12.899 Exemplare angemeldet sind.

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