Peugeot
Ablösung eines Kleinwagen-Klassikers

205, 206 und 207 waren allesamt Verkaufschlager und echte Kleinwagen-Erfolge für Peugeot. Im Frühjahr 2012 rollt der Nachfolger 208 an den Start. Er wird in Sachen Motor und Abmessungen kleiner - aber innen gößer.
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DüsseldorfSeit 1929, als der 201 die Nomenklatur von Peugeot begründete, hat die 20…-Baureihe eine strategisch wichtige Rolle für die Marke gespielt. Nicht nur bezüglich der Zulassungen – bereits über 18 Millionen Fahrzeuge sind produziert worden – sondern auch für den wirtschaftlichen Erfolg und das Image der Marke. Nur wenige Hersteller können auf eine so lange Kleinwagen-Tradition verweisen.

Und bald gibt es wieder einen Nachfolger. 208 heißt der Erbe des Peugeot 207, der im Frühjahr 2012 auf den Markt bringen wird. Die Löwenmarke will beim 208 die eigene Tradition als erfolgreiche Kleinwagenmarke mit der Moderne verknüpfen und führt die neue Generation unter dem Motto „Re-Generation“ ein, weil mit ihr „die Stärken früherer Modelle des Segments ‚B‘ neu definiert“ werden. Vincent Rambaud, der Generaldirektor von Peugeot Automobiles verspricht: „Mit dem 208 tritt Peugeot in eine neue Zeit ein.“

Für den neuen Peugeot 208 verspricht Peugeot wieder mit den alten Tugenden der Vorgängermodelle 205 und 206 zu begeistern. Der derzeit noch am Markt verkaufte 207 war einfach zu groß, vor allem aber zu schwer geraten. Ein paar Monate müssen sich die Fans des kleinen Franzosen jedoch noch gedulden.

Das Lastenheft für den 208 war lang und ehrgeizig. Er sollte agiler, aber auch effizienter werden, außen wieder kleinere Abmessungen aufweisen, aber innen größer als der Peugeot 207 erscheinen. Mit besserer Aerodynamik aufwarten und das Gewicht senken, waren die Aufgaben an die Ingenieure. Und als Weltneuheit sollte das Klimagebläse und die Stoßfänger zu 100 Prozent recycelt werden können. Große Ziele, die von den Ingenieuren in die Tat umgesetzt werden mussten.

Und in der Tat sowohl als Dreitürer als auch Fünftürer weist der neue Peugeot 208 jetzt mit 3,96 Metern sieben Zentimeter weniger Länge auf. Auch in der Höhe ist er um einen Zentimeter geschrumpft. Neue Lampen, die nicht mehr so weit in die Karosserie gezogen sind und wesentlich filigraner erscheinen, stehen der Front ebenso gut zu Gesicht wie der tief positionierte Kühlergrill mit seiner Chromumrandung. Angedeutete Kotflügelverbreiterungen, die ansatzlos in die Türschweller übergehen und eine Sicke vom oberen vorderen Kotflügel bis hin zu den Rückleuchten, prägen die Seitenansicht. Die bogenförmigen Rückleuchten am Heck sind dagegen etwas gewöhnungsbedürftig.

Trotz der geringeren Außenabmessungen gibt es im Innenraum, der mindestens ebenso heftig wie die Außenhülle überarbeitet wurde, mehr Platz. Die hinteren Passagiere verfügen über fünf Zentimeter mehr Beinfreiheit und das Ladevolumen des Kofferraums stieg um 15 Liter auf 285 Liter an. Die Insassen fühlen sich wieder wirklich wohl im kleinen Franzosen, zumal auch die billig wirkenden Plastikwüste mit den unübersichtlich und wirr positionierten Bedienschaltern aufgewertet und aufgeräumt wurden.

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  • wenn sich im innenraum was tut und die moteren state-of-the-art sind UND das auto mit guter ausstattung nicht die 20t€ kratzt wird der 208 eine echte alternative zu VW (die beim service nun wirklich auch nicht glänzen! :()

  • Autos von Peugeot... schön und gut. Aber Service und Kulanz sind zur Zeit auf Grund von "Sparmaßnahmen" völlig indiskutabel. Da wird eine Marke zu Grunde gewirtschaftet!

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