Pkw-Markt im ersten Quartal
VW verliert, und bleibt an der Spitze

Der deutsche Neuwagenmarkt hat sich im ersten Quartal stark entwickelt. Doch nicht alle Hersteller konnten davon profitieren. Die großen Gewinner heißen Honda, Mitsubishi und Tesla.
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VW zählt in Sachen Pkw-Neuzulassungen zu den Verlierern des ersten Quartals 2016. Deutschlandweit konnten die Niedersachsen laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 162.417 Neuwagen in den Verkehr bringen, 3,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtmarkt ist währenddessen um 4,5 Prozent auf 791.424 Fahrzeuge gewachsen.

Trotzdem bleibt VW mit einem Marktanteil von knapp 21 Prozent unangefochten Marktführer. Tochter Audi, ebenfalls vom Dieselskandal betroffen, legte in den ersten Monaten um 14,7 Prozent auf 75.253 Einheiten zu, nicht zuletzt wegen des gerade neu präsentierten Volumenmodells A4. Die aktuelle Nummer zwei auf dem deutschen Markt führt damit das große Feld der Gewinner des ersten Quartals an.

Ebenfalls stark zugelegt haben unter den Marken mit mindestens 1,5 Prozent Marktanteil Opel (plus 14,4 Prozent auf 59.034 Einheiten) und Ford (plus 11,3 Prozent auf 56.312 Einheiten).

Bei den großen Importeuren konnten vor allem Honda (plus 41 Prozent auf 8.473 Einheiten) und Mitsubishi (plus 28,5 Prozent auf 9.597 Einheiten) die Vorjahreswerte toppen. Zu den Aufsteigern des ersten Quartals zählt aber auch der Elektroautobauer Tesla mit einem Plus von 35 Prozent auf 397 Fahrzeuge.

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