Pläne für die C-Klasse gekippt
Mercedes will Modelle streichen und Absatz steigern

Bei Mercedes-Benz wird laut einem Medienbericht mit Hochdruck an der neuen Modellpalette gearbeitet. Neben den angekündigten Modellneuheiten gebe es aber auch Einschnitte.

HB FRANKFURT. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, werden Pläne für ein Cabriolet auf Basis der C-Klasse nicht weiterverfolgt. Außerdem werde das vor vier Jahren erschienene C-Klasse Sportcoupe keinen Nachfolger erhalten. Das Modell fand laut "FAZ" zu Preisen ab 24 700 EUR zu wenig Käufer.

Zuvor waren in der Mercedes Car Group schon drei Modelle den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen: der ursprünglich geplante McLaren-Sportwagen P8 kommt ebenso nicht wie der smart formore. Der smart Roadster ist bereits eingestellt worden.

Eckhard Cordes, für die Mercedes Car Group verantwortlicher DaimlerChrysler-Vorstand, wollte in einem Gespräch mit der Zeitung nicht sagen, welche Modelle zur Disposition stehen. Dies werde DaimlerChrysler zur gegebenen Zeit entscheiden und mitteilen. Grundsätzlich sei der Konzern mit der aktuellen Modellpalette gut aufgestellt.

Einzelne Modelle sollten wegfallen, was zu einer Reduzierung der Komplexitätskosten und zur Steigerung der Profitabilität führen werde. Gleichzeitig will Cordes jedoch mit neuen Modellen der Absatzschwäche entgegenwirken. Der DaimlerChrysler-Vorstand will das Ergebnisverbesserungsprogram "Core" rasch umsetzen, um bis 2007 die Umsatzrendite auf 7% zu steigern. Experten bezweifeln laut "FAZ", dass das gelingen wird.

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