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Pleite-Folgen: Saab-Museum: Alles muss raus

Nachdem Saab in die Insolvenz gegangen ist, erfolgt nun der Ausverkauf des Tafelsilbers. Bis zum 23. Januar müssen das Museum geräumt und die rund 120 Autos verkauft sein. Gebote sind erwünscht.

Saab stellte 1960 den Typ 95 vor. Es war der erste Kombi, der weniger für gewerbliche Kunden, als vielmehr für Familien konzipiert war. Ein früher "Lifestyle-Kombi" sozusagen. Quelle: PR
Saab stellte 1960 den Typ 95 vor. Es war der erste Kombi, der weniger für gewerbliche Kunden, als vielmehr für Familien konzipiert war. Ein früher "Lifestyle-Kombi" sozusagen. Quelle: PR

Trollhättan/SchwedenDie letzte Hoffnung starb zuletzt und damit endgültig der traditionsreiche schwedische Autobauer Saab, als der Gang in die Insolvent nicht mehr abzuwenden war. Nun werden die Unternehmensreste abgewickelt. An erster Stelle steht das Werksmuseum am Firmensitz in Trollhättan. Alles muss raus.

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Erst jetzt gab die Insolvenzverwaltung bekannt, dass die komplette Sammlung von rund 120 historischen Fahrzeugen und Unikaten unter den Hammer kommt. Bis zum 20. Januar um 12 Uhr können Saab-Fans in Schweden ihre Gebote abgegeben. Neben den 50 Autos aus dem Museum, stehen auch alle Fahrzeuge aus dem Lager zum Verkauf.

Saab-Geschichte Vom Kult zum 08/15-Auto

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Das Angebot spannt sich vom Ur-Saab 92001 von 1946 bis zur Studie "Saab Aero-X" aus dem Jahr 2006. Alle gesammelten Fahrzeuge, von den Höhepunkten der Serienproduktion, über Studien, Testwagen bis zu erfolgreichen Rennfahrzeuge müssen Geld in die Kassen für die Gläubiger spülen.

Der Saab Sonett 1 erschien 1956 und sollte Klassensiege bei der Mille Miglia einfahren. Es blieb bei sieben Exemplaren. Quelle: PR
Der Saab Sonett 1 erschien 1956 und sollte Klassensiege bei der Mille Miglia einfahren. Es blieb bei sieben Exemplaren. Quelle: PR

Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören auch zwei Roadster vom Typ Saab Sonett 1 aus dem Jahr 1956. Das filigrane Auto war für Klassensiege bei Langstreckenrennen wie der Mille Miglia entwickelt worden, kam aber nie zum Einsatz.

Der Saab "AeroX" war 2006 das letzte bemerkenswerte Showcar des schwedischen Autobauers. Quelle: PR
Der Saab "AeroX" war 2006 das letzte bemerkenswerte Showcar des schwedischen Autobauers. Quelle: PR

Interessenten an den Autos sollen sich schriftlich wenden an:
Advokat Bo Stefan Arleji
PO Box 119 20
SE404 39 Göteborg
oder ihr Gebot abgeben unter der Faxnummer 0046 (0) 31 771 21 50.

Quelle: mid
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