Porsche Macan GTS
Nummer zehn bebt

Neun Modelle mit dem Kürzel GTS haben die Zuffenhausener bereits im Portfolio. Familienmitglied Nummer zehn heißt Macan GTS – und soll seinen Platz irgendwo zwischen Macan S und Turbo finden.
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Die Marketing-Strategen bei Porsche verstehen ihr Handwerk perfekt. Keine andere Marke fächert ihre Modelle in so viele Varianten und Motorisierungen auf wie der Stuttgarter Sportwagenbauer. Am besten ablesen lässt sich dies am 911 Carrera, von dem es über 20 verschiedene Versionen gibt.

Der Macan, seit Anfang 2014 auf dem Markt, ist dagegen fast ein Solist. Gerademal drei Modelle gibt es, den S als Benziner und Diesel und den Turbo (400 PS). Jetzt wird nachgereicht. Dem Kunden soll es schließlich nicht langweilig werden. Es gilt, neue Begehrlichkeiten zu wecken. Diese hören auf das Kürzel GTS, neudeutsch: Gran Turismo Sport. Dahinter steckt bei Porsche Tradition. Neun Modelle tragen diese Buchstaben bereits am Heck. Der Macan ist die Nummer zehn.

Und kommt optisch so verfeinert daher, dass auch Nicht-Macan-Fahrer ihn sofort als neues Familienmitglied entlarven. Das schwarze Dekor zieht sich wie in roter Faden durch den GTS. Nicht nur Felgen, Side Blades, Zierleisten, Auspuffblenden, Grill und Schriftzüge schimmern schwarz, auch die Scheinwerfer und die Rückleuchten wurden mit einbezogen.

Profis erkennen natürlich auch, dass der Macan GTS 15 Millimeter tiefer liegt als die S-Version und hinter den 20-Zöllern die fetten Bremsen des Turbo-Bruders stecken.

Es wäre vermessen zu behaupten, im öffentlichen Straßenverkehr würde man merken, dass der GTS dynamischer und handlicher ums Eck geht als die anderen Versionen. Auch wenn die Entwickler hier und da an ein paar Stellschrauben gedreht und seine „Fahrdynamik geschärft“ haben.

Der Macan fährt ohnehin unter allen SUV unangefochten auf der Pole Position. Kein Konkurrent kann ihm in Sachen Handlichkeit und Agilität das Wasser reichen. Spüren tut man allenfalls die nochmals sportlichere Gesamtabstimmung. Erstaunlicherweise leidet der Komfort darunter nicht.

Kommentare zu " Porsche Macan GTS : Nummer zehn bebt"

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  • Warum schreibt man nicht klipp und klar, daß es sich hier um eine reine Ausstattungsvariante mit kaum nachvollziehbarem PS-Plus handelt? Andersherum: ein paar PS mehr, um zu kaschieren, daß der Aufpreis allzu üppig ausfällt. Dann konsequenterweise besser gleich den Namensturbo.

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