Porsche meldet Verkaufsrekord
Deutsche Autos bleiben in USA auf linker Spur

Der Autobauer Daimler-Chrysler hat im Januar in den USA fünf Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als noch vor einem Jahr. Porsche legte beim Absatz gleich um 46 Prozent zu, VW meldete ein Plus von 28, BMW von 14 Prozent. Wichtigster Absatztreiber für Audi war der A6.

HB FRANKFURT. Besonders glänzten im Januar Porsche mit einem Anstieg der Verkaufszahlen um 46 Prozent auf einen Rekordwert und VW mit einem Plus von 28 Prozent. DaimlerChrysler verkaufte mit 167.934 Autos fünf Prozent mehr als im Januar 2005. Die amerikanische Chrysler-Gruppe steigerte den Absatz auf dem heimischen Markt um fünf Prozent auf 155.465 Autos, die Nobelmarke Mercedes-Benz legte um drei Prozent auf 12.469 Fahrzeuge zu. BMW lieferte 22.218 Autos der Marken BMW und Mini aus, was einem Anstieg von zwölf Prozent entspricht.

Die Marke BMW erzielte allein ein Plus von 14 Prozent auf den Januar-Rekordwert von 19.274 Pkw. Einen Rückgang von zehn Prozent musste der Münchner Autohersteller aber im Segment sportlicher Geländewagen (SUV) hinnehmen.

Volkswagen brachte 16.237 (Vorjahr: 12.683) Fahrzeuge an die Kunden. Dazu trug erneut die starke Nachfrage nach den Modellen Jetta und Passat bei. Die Konzerntochter Audi gab einen Zuwachs von knapp 20 Prozent auf 6084 Autos bekannt. Wichtigstes Zugpferd war der A6 mit einem Plus von mehr als 33 Prozent. Für das Gesamtjahr stellte Audi in den USA einen Rekordabsatz in Aussicht.

Bei Porsche kletterten die Verkäufe in Nordamerika auf 3337 Fahrzeuge. Das Unternehmen sprach vom besten Verkaufsergebnis der Firmengeschichte in einem Januar in der Region. Wachstumstreiber waren der neue 911 mit einem Anstieg von 31 Prozent und der Boxster mit einem Plus von 191 Prozent. Beim Geländewagen Cayenne gaben die Auslieferungen dagegen um sechs Prozent nach. Der Sportwagenbauer führte dies auf den Verzicht auf Rabatte zurück.

Den starken Markttrend im Januar unterstrichen auch die Verkaufszahlen der US-Branchenriesen General Motors (GM) und Ford. GM meldete ein Absatzplus von sechs Prozent auf 296.003 Fahrzeuge, Ford verkaufte mit 205.671 Fahrzeugen zwei Prozent mehr. Zuwächse verzeichneten auch die erfolgsverwöhnten japanischen Hersteller Toyota und Honda. Toyota veröffentlichte einen Verkaufsanstieg von 14 Prozent auf 160.625 Autos, Honda sogar von gut 20 Prozent auf 98.394 Fahrzeuge.

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