Präsentation der neuen Modelle auf dem Genfer Autosalon: Alfa Romeo gibt sich selbstbewusst

Präsentation der neuen Modelle auf dem Genfer Autosalon
Alfa Romeo gibt sich selbstbewusst

Karl-Heinz Kalbfell (55), Ex-BMW-Manager und seit Januar Chef von Alfa Romeo, sieht sich vor große Herausforderungen gestellt.

HB ROM. „Von heute an nimmt sich Alfa Romeo Audi und BMW zum echten Rivalen“, lässt sich Fiat-Präsident Luca Cordero di Montezemolo auf dem Genfer Autosalon vernehmen. Dabei posiert der smarte Italiener vor den beiden neuen Alfa-Modellen 159 und Brera auf dem Genfer Autosalon, zwei schicke, schnittige Sportwagen, besonders gern in „Ferrari-Rot“ gesehen. Trotzdem muten die flotten Sprüche für einen Autobauer in der Dauerkrise etwas seltsam an. Eher wie das Pfeifen im Walde - oder will Fiat vor allem möglichen Partnern Mut machen?

Kalbfell, der 27 Jahre in Diensten von BMW stand, weiß um die Probleme: Alfa verkauft 170 000 Autos pro Jahr, macht aber keine Gewinne - der legendäre Ruf ist längst dahin. Auch Maserati, die Luxus-Sportmarke, für die Kalbfell seit neuestem ebenfalls verantwortlich ist, bringt lediglich 5600 Autos pro Jahr an den Mann und steckt ebenfalls schwer in den Miesen. Keine leichte Aufgaben für den Schwaben.

Dabei sind die Sorgen mit den schnittigen Sportmodellen noch die geringsten für Fiat: Die Stars des Genfer Salons sind die flotten, preisgünstigen Kleinwagen, der Neue von Peugeot-Citroen-Toyota etwa, für 8500 Euro. Das ist der heiß umkämpfte Markt - und just der, auf dem Fiat eigentlich zu Hause ist. Und jetzt? Der neue Punto, das Brot-und-Butter-Modell aus Turin, kommt erst zum Jahresende raus.

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