Produktion offenbar nicht der Nachfrage angepasst
Chrysler will Händlern mehr Autos aufdrücken

Angesichts der zögerlichen Bestellungen für Fahrzeuge des Modelljahres 2007 hat die Chrysler Group ihren Händler Bonuszahlungen angeboten, wenn sie noch vor Jahresende Automobile in ihren Bestand übernehmen.

HB NEW YORK. Gleichzeitig versprach Chrysler den Händlern, sie zukünftig nicht mehr zur Übernahme der unverkauften Fahrzeuge zu drängen, wie die „Detroit Press“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Online-Übertragung des Automobilkonzerns berichtet.

In der Konferenz bat der Chrysler-Vertriebsmanager Steven Landry die Händler, die bei Chrysler vorhandenen nicht abgesetzten Fahrzeuge aus dem November zu übernehmen und die Aufträge für Dezember zu erteilen.

Viele Chrysler-Händler lehnen allerdings Neubestellungen wegen der hohen Beständen von nicht verkauften Fahrzeugen auf den eigenen Höfen ab, berichtet die Zeitung. Um die Bedenken der Händler zu zerstreuen, habe Chrysler vergangene Woche für jedes Automobil des Modelljahrgangs 2007 je 200 Dollar angeboten, berichtet „Detroit Press“ weiter. Voraussetzung sei allerdings, dass die Händler alle Fahrzeuge abnehmen, die ihnen ursprünglich für November und Dezember zugeteilt worden sind. Zudem werde Chrysler je 400 Dollar für jedes Modell aus 2006 zahlen.

Für das kommende Jahr habe Chrysler angekündigt, die Produktion der Nachfrage anzupassen. Dann würden die Händler nicht erneut zur Abnahme von Fahrzeugen gedrängt. Chrysler-Sprecherin Lori McTavish bestätigte, dass es eine Online-Übertragung gegeben hat. Über die Kommunikation mit den Händlern wolle der Konzern jedoch nicht diskutieren.

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