Prozesse
Bei Führerscheinentzug keine Ausnahme für Berufsfahrer

Ein Verkehrssünder verliert auch dann seine Fahrerlaubnis, wenn er die Verstöße als Berufskraftfahrer begangen hat. Gerade Verkehrsteilnehmer, die häufig im Straßenverkehr unterwegs seien, müssten die Verkehrsregeln einhalten, entschied das Gericht.

dpa TRIER. Ein Verkehrssünder verliert auch dann seine Fahrerlaubnis, wenn er die Verstöße als Berufskraftfahrer begangen hat. Gerade Verkehrsteilnehmer, die häufig im Straßenverkehr unterwegs seien, müssten die Verkehrsregeln einhalten, entschied das Gericht.

Ein Lastwagenfahrer hatte vor dem Verwaltungsgericht Trier argumentiert, seine Punkte in Flensburg seien lediglich im Rahmen seiner Berufsausübung angefallen. Das Gericht entschied jedoch, darauf könne er sich nicht berufen.

Wie eine Gerichtssprecherin sagte, gibt es häufig Berufsfahrer, die meinten, ihre Punkte seien anders zu werten als die eines Privatfahrers. Das Gericht mache jedoch keinen Unterschied. Im konkreten Eilverfahren hatte der Lastwagenfahrer versucht, seine Fahrerlaubnis wiederzubekommen, die die Behörde nach 18 Punkten eingezogen hatte (Az.: zwei L 399/06.TR).

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