Nachrichten
Radfahrer dürfen auf Fußgänger-Überwegen „rollern“

Radfahrer dürfen auf Fußgänger-Überwegen „rollern“. Sie dürfen einen Fuß auf ein Pedal stellen und mit dem anderen wie bei einem Tretroller anschieben, berichtet der Anwalt- Suchservice in Köln.

dpa/gms BERLIN/KÖLN. Radfahrer dürfen auf Fußgänger-Überwegen „rollern“. Sie dürfen einen Fuß auf ein Pedal stellen und mit dem anderen wie bei einem Tretroller anschieben, berichtet der Anwalt- Suchservice in Köln.

Der Service bezieht sich dabei auf ein entsprechendes Urteil des Kammergerichts Berlin (Az.: zwölf U 68/03). Das Gericht gab einer Frau Recht, die sich auf diese Weise fortbewegt hatte, dabei von einem Auto angefahren und verletzt worden war. Der Fahrer des Wagens hatte argumentiert, die Frau hätte auf dem Fußgänger-Überweg nicht „rollern“ dürfen. Daher weigerte er sich, Schmerzensgeld und Schadensersatz zu zahlen.

Die Richter befanden jedoch, die Frau treffe keine Schuld an dem Unfall. „Rollern“ sei auf Fußgänger-Überwegen nicht verboten. Außerdem spreche nichts dafür, dass sich der Zusammenstoß hätte vermeiden lassen, wenn die Frau das Rad stattdessen geschoben hätte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%