•  
  • Digitalpass
  • Finanzen
  • Unternehmen

    STELLENMARKT

    Mit dem Jobturbo durch-
    suchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
  • Politik

  • Technik
  • Auto
  • Sport
  • Panorama
  • Social Media
    Einstellungen
    Dauerhaft aktivieren und Datenübermittlung zustimmen oder deaktivieren:
    Folgen Sie Handelsblatt:
  • Video
  • Service

Ramsauer will Bußgelder verschärfen
Wofür Verkehrssünder künftig mehr zahlen sollen

Handy am Steuer, Stoppschild ignoriert, TÜV abgelaufen: Das wird für Autofahrer ab 2013 vermutlich teurer. Verkehrsminister Ramsauer (CSU) plant deutlich höhere Bußgelder für Verkehrssünder und erntet dafür Kritik.

  • 14

    Kommentare zu "Wofür Verkehrssünder künftig mehr zahlen sollen"

    Alle Kommentare
    • Sicherheitsrelevante Erhöhung ?
      Wenden im Tunnel auf 70 €. Viel zu wenig da höchstgefährlich.
      Fahren ohne Plakette in der Umweltzone auf 80 €. Welche Sicherheitsrelevanz hat das?????

    • Ist doch eine Lachnummer hoch 10 !!
      Telefonieren im Auto ist machbar und bei weitem nicht so gefährlich wie das Telefonieren auf dem Fahrrad.
      Rauchen im Auto ist viel gefährlicher... is ja nich so wichtig...
      Ihr Sesselpuper: Lasst den populistischen Quatsch, gebt doch zu, daß es Euch nur um die Kohle geht!! Seid doch einmal ehrlich !!

    • Da die Umweltzonen eh der größte Schwachsinn sind, wäre eine Verminderung auf 0 € angemessen...

      Handy am Steuer 70 €? Aber rauchen kostet nix... glühende Asche im Fußraum auf dem Sitz etc. längt ja auch nicht ab...

    • Karrierist Ramsauer ist einer der schlausten, den die bayerische Truppe zu bieten hat. Die seit Jahren andauernde Debatte um die Einflugschneise des züricher Flughafens über deutsches Gebiet, glaubte er mangels Verständnis der Komplexität in wenigen Stunden lösen zu können.
      Als Verkehrspädagoge versucht er jetzt mit seinem neuen Bußgeldkatalog mehr Disziplin auf deutschen Straßen herzustellen. Da die Regelungen kaum kontrolliert werden, hat zum Glück auch der größte Rowdy kaum etwas zu befürchten.
      Besonders beeindruckt mich die härtere Bestrafung bei unerlaubter Einfahrt in Umweltzonen. Nicht nur umwelt- und verkehrspolitisch dürften Umweltzonen, wie zahlreiche Studien beweisen, eine der dümmsten Ideen seit dem Turmbau zu Babel sein.

    • Teil 1

      Wenn es um Verkehrssicherheit geht, sind diverse Dinge überhaupt nicht mehr nachvollziehbar.
      Fangen wir mit dem Telefonieren an:
      Wer im Auto mit dem Handy/ Freisprechanlage telefoniert ist abgelenkt, da gibt es keinerlei Diskussion. Doch statt der Autoindustrie Vorgaben zu machen, das durch einen technischen Eingriff das telefonieren unmöglich gemacht wird, wenn der Motor noch läuft, versucht man Geld zu machen. Würde man im Verkehrsministerium einfach mal Studien beachten die dazu gemacht wurden (die allerdings ziemlich lächerlich sind, weil sie zum ersten mehr als 2 Millionen Euro gekostet haben um herauszufinden, dass das Gespräch ablenkt und letztendlich keine neuen Erkenntnisse brachten)hätte man das technische Eingreifen schon einmal umsetzen können - wenigstens gedanklich.

      Ebenso kann man auf Stoppschild verzichten, denn man müßte lediglich das halten an der Sichtlinie als Vorgabe machen; was man in der Regel so oder so macht, wenn diese Schilder zurückgesetzt aufgestellt sind; was die Regel ist.

      Auch sollte man ganz dringend die StVO überarbeiten, denn es kann nicht sein, das einseitig das benutzen der Lichthupe als Überholsignal rechtmäßig ist und man andererseits daraus eine Nötigung machen kann, die als Straftat geahndet wird. Da sind Umbauten notwendig. Es hat schon ein schmunzeln ausgelöst, als diese "Winterreifenpflicht" eingeführt wurde, denn so viel Dummheit aus dem Ministerium war eigentlich nicht zu erwarten. Tatsache war nämlich schon immer, das der Gesetzgeber gesagt hat, das man abhängig von der Witterung "geeignete Bereifung" fahren musste. damit war im Grunde alles erklärt und es gab keine Möglichkeit für Ausflüchte.

    • Teil 2

      Nun aber erklärt man dem Autofahrer, was man im Winter für Reifen fahren darf(soll) und verweist auf die entsprechenden Symbole wie der Schneeflocke oder die Bezeichnung M+S, doch hat man wieder einmal nicht bemerkt, das diese Symbole nicht geschützt sind und demzufolge auch auf reifen auftauchen könnten, die eben keine Winterreifen sind nach dem technischen Verständnis. Auch unterschlägt man dabei etwas gravierendes, was auch die wenigsten Autofahrer wissen:
      Ein Winterreifen auf einem Fahrzeug mit ABS hat einen längeren Anhalteweg (auf Schnee sehr deutlich) als bei einem Fahrzeug ohne ABS, was sich einfach erklären lässt. Auf Schnee schiebt sich ein Schneekeil unter den blockierenden Reifen und unterstützt damit sogar das abbremsen; beim ABS wird bekanntlich das Rad blockiert, gelöst, blockiert, gelöst usw.( bis zu 10 mal pro Sekunde).
      Und wer keine richtigen Reifen fährt, wird bei einem Unfall Probleme mit der Versicherung bekommen - wozu noch eine Geldbuße? Und dann kommt die Frage, wann denn überhaupt WINTER ist - selbst eine befreundete Richterin konnte mir das nicht sagen und würde sich neimals festlegen wollen. Warum wohl?!

    • Teil 3

      Was tatsächlich geändert werden sollte, wären Geldbußen für die verhinderten Rennfahrer. Dort sollten die Richtlinien der Schweizer übernommen werden, weil dann jeder tatsächlich nur noch so schnell fährt, wie er es sich leisten kann.
      Ein Beispiel: Vor einigen Jahren konnte man in Fachliteratur nachlesen, das ein Deutscher in der Schweiz eine Tempoüberschreitung von 50 km/h auf der Autobahn erreicht hat. Gegen ein Bußgeld in Höhe von 650,-€ hatte er Einspruch eingelegt, es kam zur Verhandlung. In der Verhandlung dann wurde der Beklagte nach seinen Einkommensverhältnissen befragt um anschließend eine Geldbuße wie ein Schweizer zu zahlen: 16500,- SFr; der Richter hat dem Mann erklärt, das er bei der ersten Festsetzung einen Bonus bekommen hätte, weil er kein Schweizer ist.

      In Deutschland kann man gemäß Bußgeldkatalog (2012) mit mehr als 70 km/h überziehen und hat lediglich eine Buße von 600,-€, 4 Punkte und 3 Monaten Fahrverbot zu rechnen.
      Bei solchen Delikten darf es gerne verzehnfacht werden, denn nur so hört das rasen an Stellen auf, wo es wirklich gefährlich ist (Landstraße mit über 200 km/h auf dem Motorrad ist auch nicht witzig!). Führerschein wenigstens 6 Monate weg + MPU. Das überlegt man sich dann schon einmal mehr. Punktekatalog kann komplett wegfallen weil es Unsinn ist.

    • Irgendwo muss das Geld doch für die Eurorettung herkommen!

    • Uns wo ist die Erhöhung für Fußgänger, die bei Rot über die Strasse gehen? Oder Radfahrer, die nebeneinander fahren und sich gemütlich unterhalten? Oder.. oder.. oder..

      Wenn schon eine Erhöhung, dann für alle Verkehrsteilnehmer! Diese Änderungen diskriminieren Autofahrer!!
      Da muss doch einer klagen!

    • Für die ausländischen Kennzeichen ist das alles eh eine Lachnummer. Man kann mit 100kmh Unterschied geblitzt werden, Parkzettel sammeln wie man will. Der Bescheid geht (wenn überhaupt) irgendwo in die serbischen Pampa und kümmert keinen.

      Versuchen Sie mal in der Baustelle 60 zu fahren, wenn Sie hinter Ihnen 3 serbischen LKWs haben. Gute Menschen sind schon gestorben, weil sie sich an die Verkehrsregeln gehalten haben.

    Serviceangebote