Range Rover Sport: Großes aus Britannien

Range Rover Sport
Großes aus Britannien

In keiner anderen Weltstadt drängeln sich mehr Range Rover durch den alltäglichen Stau als in New York. Grund genug für die Briten, die Messe im „Big Apple“ für die Premiere ihres neuen Range Rover Sport zu nutzen.
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New York / USAIn keiner anderen Weltstadt drängeln sich mehr Range Rover durch den alltäglichen Stau als in New York. Grund genug für die Briten, die Frühlings-Auto-Messe im "Big Apple" für die Premiere ihres neuen Range Rover Sport zu nutzen. Auch bei uns hat der sportlich ausgelegte SUV wieder gute Chancen, seinen erst vor wenigen Wochen eingeführten "großen" Bruder beim Absatz zu überholen. Zum Händler rollt der neue Range Rover Sport allerdings erst im Herbst. Preise nennt der Hersteller noch nicht. Die Einstiegsversion des seit 2005 gebauten Vorgängers kostet derzeit 55.800 Euro.

Dieses Preisniveau wird sich garantiert nicht halten lassen. Dafür haben die Briten ihr neues Modell zu massiv aufgewertet, und dies in allen Bereichen. Sie wollen aber unter 60.000 Euro bleiben, heißt es aus der Zentrale. Lange zurück hielt sich Land Rover auch mit Informationen, ob der Sport-Range ebenfalls eine Aluminium-Karosserie wie der Luxus-Liner Range Rover erhalten würde. Doch Branchen-Kenner wussten es längst. Beide Modelle sind eine Paralell-Entwicklung. Zudem entstand im Werk Solihull extra eine neue Fertigungshalle für Leichtbau.

Lohn der Mühe: Die Blechstruktur des Range Rover Sport ist 39 Prozent leichter, insgesamt wiegt er nun 420 Kilogramm weniger als sein Vorgänger. "Er wirft die beste Straßen-Dynamik in die Waagschale, mit der jemals ein Modell der Marke aufwarten konnte", verspricht Nick Rogers, verantwortlich für die Baureihe. Mit 4,85 Metern Länge ist der Range Rover Sport 15 Zentimeter kürzer als der Range Rover, gleichzeitig aber 55 Millimeter flacher. Dies lässt ihn, bei ähnlicher Gesamtoptik, etwas gedrungener erscheinen als das Flaggschiff der Marke. Umso erstaunlicher ist es, dass die Entwickler den Range Rover Sport für sieben Personen ausgelegt haben. Möglich machen dies unter anderem 18 Zentimeter mehr Radstand (im Vergleich zum Vorgänger) und eine dritte Sitzreihe, die sich elektrisch aus dem Kofferraumboden zaubern lassen.

Als Fünfsitzer bleibt im Heck ein üppiger Kofferraum von 784 Litern, der sich zum einen durch die längs verschiebbare (100 Millimeter) Rückbank und die Umlegung der gesamten Fond-Sitzanlage auf 1.761 Liter erweitern lässt. Wahlweise sind die Lehnen im Verhältnis 60:40 oder 40:20:40 geteilt.

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100.000 Test-Kilometer in China

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