Recht
Irrtümliches Fahren ohne Führerschein kostet Versicherungsschutz

dpa/gms HAMM/KÖLN. Auch das irrtümliche Steuern eines Fahrzeugs ohne den dafür nötigen Führerschein kann den Versicherungsschutz kosten. Über ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichtes (OLG) Hamm berichtet die „Monatsschrift für Deutsches Recht“ (Heft 24/2005).

Das OLG hatte den Fall eines Mannes zu verhandeln, der mit einem gemieteten 125-Kubikzentimeter-Motorroller in einen Unfall verwickelt war. Der Mann besaß nur einen Führerschein für Fahrzeuge unter 100 Kubikzentimeter Hubraum. Der Vermieter des Rollers hatte ihm jedoch versichert, er dürfe die betreffende Maschine fahren.

Nach dem Unfall weigerte sich die Versicherung, für den Schaden aufzukommen. Dagegen klagte der Mann unter Berufung auf die Aussage des Vermieters. Das OLG wertete diese aber als unerheblich: Der Vermieter sei keine zuverlässige Auskunftsperson, auf die sich der Kläger hätte verlassen dürfen. Vielmehr hätte er bei amtlichen Stellen nachfragen müssen.

(Az.: 20 U 104/05)

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