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Rekord in 2012: Die Rabattschlacht dauert an

Wer 2012 seinen Neuwagen über das Internet kaufte, konnte sich im Durchschnitt über 6.000 Euro Preisnachlass freuen. Für 2013 erwarten Experten weiterhin einen echten Käufermarkt mit neuen Rabatt-Rekorden.

Auf dem Neuwagenmarkt wird auch 2013 der Kampf um Neuwagenkunden über den Preis(-Nachlass) ausgetragen. Quelle: MID
Auf dem Neuwagenmarkt wird auch 2013 der Kampf um Neuwagenkunden über den Preis(-Nachlass) ausgetragen. Quelle: MID

KölnAuf dem Neuwagenmarkt setzt sich auch im Jahr 2013 die Schlacht der Rabatte und Nachlässe unverändert fort. Schon 2012 hatten die Preisnachlässe auf Neufahrzeuge ein Allzeithoch von durchschnittlich 21,98 Prozent erreicht. Das geht aus dem jährlich veröffentlichten Neuwagen-Markt-Report des Neuwagenportals MeinAuto.de hervor.

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Die Marktuntersuchung belegt für das vergangene Jahr eine Erhöhung des Nachlassniveaus um 1,95 Prozent. Dieses ist damit zum dritten Mal in Folge gestiegen. Für Verbraucher, die ihr Auto im Internet gekauft hatten, ergab sich eine durchschnittliche Ersparnis von 6.000 Euro auf die Listenpreise. Noch 2010 lag dieser Wert bei 5488 Euro.

Nach einer Tabelle im Neuwagen-Markt-Report ist der Nachlass-Spitzenreiter im Jahr 2012 der Fiat Panda gewesen. Bei dem italienischen Kleinwagen ergaben sich Unterschiede zum Listenpreis von 40,05 Prozent, knapp dahinter lag mit zeitweise 38,33 Prozent der Opel Zafira.

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Aber auch Oberklasse-Fahrzeuge wie der BMW 7er tauchen in der Nachlasstabelle auf. Ansonsten gab es auch bei einigen prestige- und volumenstarken Modellen Nachlässe von über 30%. So erzielten Kunden beim Skoda Fabia  31,5 Prozent Nachlass, aktuell gibt es immerhin noch 30,06 Prozent.

Das Auslaufmodell des Seat Leon (mit 34,4%) oder der Ford Focus (32,5%) sind weitere Beispiele für die hohen Nachlässe auf Neuwagen im Jahr 2012. Auch das BMW-Premium Modell 7er aus der Oberklasse, gab es 2012 zwischenzeitlich mit 30,84 Prozent Nachlass. Aktuell ist die prozentuale Ersparnis auf den Listenpreis auf 23,7 Prozent gesunken.

„Die Rekord-Nachlässe auf verkaufte Neuwagen in 2012 sind ein klares Indiz für eine erneute Steigerung des Preis- und Wettbewerbsdrucks im deutschen Neuwagenmarkt. Für 2013 rechnen wir mit ähnlich günstigen Preisen für Neuwagenkunden“, beschreibt Alexander Bugge, Geschäftsführer von MeinAuto.de, die Marktlage. „Das Jahr 2013 startet, genauso wie das Vorjahr geendet hat: mit Rekordnachlässen. Derzeit gibt es für uns daher keinerlei Indizien, dass sich das Nachlassniveau auf Neuwagen in 2013 stark abschwächen wird.“

Quelle: MID
  • 01.02.2013, 17:48 Uhrrealist

    ....was soll dieses Geschwätze Rabattschlacht. Die Fahrzeuge sind einfach zu teuer. Warum läuft der Laden nicht? Weil die Autos überteuert sind. Ein Golf mit allem Drumm und Drann darf nicht mehr wie knappe 20 Tausend Euro kosten. Und er kostet glatt 10 Tausend mehr. Das ist unannehmbar. Und das weiß nun jeder Käufer in Deutschland. Um von A nach B zukommen, diese Summen auszugeben, ist nicht mehr möglich. Selbst wenn VW 35 oder 40 % Prozent Nachlaß auf Neufahrzeuge geben würde, hätte das Werk noch einen satten Gewinn eingefahren. Es geht also so nicht weiter. Die Unternehmensgewinne über diese abartige Preisschiene hochzuschrauben, ist nicht mehr möglich. Und das Käuferverhalten wird sich nicht ändern. Auch in 2 oder 3 Jahren, werden die Stückzahlen sich nicht verändert haben. Das Abkassieren muß aufhören. Wenn nicht, werden wir alle die Fahrzeuge länger als erwartet fahren und uns weiter weigern, Neuanschaffungen zu machen. Volkswagen in Premium-Preislagen wie BMW und Mercedes Benz geht nicht.

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