Renault, Citroen, Peugeot: Die Franzosen verlassen das Auto-Oberhaus

Renault, Citroen, Peugeot
Die Franzosen verlassen das Auto-Oberhaus

Ganz leise hat Citroen 2012 die Produktion des C6 eingestellt. Damit sind französische Autohersteller komplett raus aus der automobilen Oberklasse. Ruhmloses Ende einer langen, aber nicht immer erfolgreichen Tradition.

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    Kommentare zu " Renault, Citroen, Peugeot: Die Franzosen verlassen das Auto-Oberhaus"

    Alle Kommentare
    • Ich verstehe nicht wieso es in Frankreich noch Autoproduktion gibt. Obwohl sie gar nichts exportieren. Werden die staatlich subventioniert? Das sind wie die Luxusmanufakturen beim Sonnenkönig.

    • Genau, wären die Franzosen klug, würden sie die "Göttliche" in ihrer äußeren Form wieder aufleben lassen und sie technisch ein wenig modifizieren aber nicht zu viel.
      Eines der schönsten Autos, das überhaupt jemals gebaut wurde.
      Merkwürdig, dass es ein Traum bleiben wird, und schade dazu.

    • ....sollen sie doch ihre DS-Serie so wie sie war wieder aufleben lassen. Würde mir sofort eine kaufen. Wenn sie gegen Rost und andere Problemchen geschützt wäre, würde sie mit offenen Armen aufgenommen. Ein wunderschöner Wagen. Mein Gott, was muß noch passieren, damit die Zentrale verstanden hat? Sollen sie doch diese exotische Entscheidung einfach durchführen.

    • Gerade in der automobilen Oberklasse hat man technische Unzulänglichkeit nicht so gern. Die DS war technisch durchaus etwas kapriziös, aber gegen Ende ihrer Karriere ausgereift und sie überzeugt noch heute in Hinblick auf Fahrkomfort und technischer Rafinesse. Zu ihrer Zeit steckte sie - technologisch gesehen - alle Mercedes' in die Tasche. Wäre nur nicht immer die Schludrigkeit in der Verarbeitung gewesen. Heute macht Mercedes den gleichen Fehler: Minderwertige und nur oberflächlich gute, technisch oftmals nicht ausgereifte Autos für teuer Geld zu verkaufen. Audi und BMW sind da aktuell besser und wenn kein Umdenken stattfindet, war es das mit dem "Erfinder des Automobils". Das geht nicht von jetzt auf nachher, aber wie man an den Franzosen sehen kann, führt so etwas gerne mal in eine Abwärtsspirale.

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