Rolls Royce Phantom Series II
Hightech trifft Handwerkskunst

Wie oft muss man das beste Auto der Welt überarbeiten? Die Traditionsmarke Rolls Royce präsentierte 2003 den Phantom. Nun, neun Jahre später, legt die BMW-Tochter die zweite Generation auf.
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Genf/SchweizModellwechsel im Turnus olympischer Spiele zu zelebrieren, überlässt Rolls Royce asiatischen Autoherstellern. Die britische Traditionsmarke präsentierte 2003 den Phantom. Nun, neun Jahre später, legt die BMW-Tochter die zweite Generation des Phantom, die Series II, auf. Premiere feierte das Luxusmobil auf dem Genfer Automobilsalon mit überarbeitetem Design und viel neuer Technik.

Für Torsten Müller-Ötvös, Chef von Rolls Royce, besteht kein Zweifel: "Ich bin überzeugt, dass Rolls Royce auch künftig weiter das beste Automobil der Welt bieten wird."

Die Präsentation des Rolls-Royce Phantom am 1. Januar 2003 war weit mehr als die Vorstellung eines neuen Luxusfahrzeugs: Sie signalisierte die Renaissance der berühmtesten Luxus-Automobilmarke der Welt im 21. Jahrhundert. Fünf Jahre zuvor hatte BMW das Ruder bei der 1904 gegründeten Marke übernommen.

Die technische Revolution basierte auf dem Zwölfzylinder, den die Bayern ihren neuen englischen Partnern spendierten, und dem Aufbau der Karosserie aus Leichtmetall in der sogenannten "Spaceframe-Bauweise". Im Laufe der Jahre erweiterte Rolls Royce die Phantom-Familie durch immer neue Modellvarianten. 2005 kam die Version mit verlängertem Radstand, 2007 folgte das Cabrio und 2008 feierte das Coupé seine Premiere.

Die neue Series II des Phantom kommt formal so behutsam überarbeitet, dass böse Zungen nicht von einem wirklich neuen Modell sprechen, sondern nur eine Modellpflege einräumen. Die Front ist jedenfalls komplett neu gestaltet. Hightech zieht bei der Lichttechnik ein. Der neue Rolls bietet Voll-LED-Scheinwerfer, die auch die Funktion des Kurvenlichts mitbringen und adaptiv leuchten. Das heißt, die Lichtstärke und Leuchtweite des Lichtkegels passt sich der Geschwindigkeit an.

Als Antrieb dient unverändert der Sechsliter-V12 von BMW. Der Benziner mit Direkteinspritzung leistet 338 kW/460 PS bei moderaten 5 350 U/min. Das gewaltige Drehmoment von maximal 720 Newtonmeter steht bereits bei 3 500 U/min zur Verfügung. Mit der unveränderten Leistung formuliert Rolls Royce eine klare Absage an das Leistungswettrennen in der Luxusklasse.

Das Angebot entspricht in vollem Umfang der traditionellen Einstellung des Herstellers zum Thema Motorleistung: Es ist "genug" davon vorhanden. Der ganz auf Komfort abgestimmte Antrieb verringert den CO2-Ausstoß pro Kilometer immerhin von 385 Gramm auf 347 Gramm pro Kilometer. Für die Kraftübertragung kommt beim neuen Phantom künftig ein automatisches Achtgang-Getriebe von ZF zum Einsatz.

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  • Einfach Klasse, Rolls-Royce eben.

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