Russische Staatskarosse
Aus für den Wolga

Die sowjetische Funktionärskarosse schlechthin, der Wolga, wird nicht mehr gebaut. Das Ende des Klassikers, der für seine weiche Federung bekannt war, ist wenig rühmlich.

HB MOSKAU. Die GAZ-Autofabrik in Nischny Nowgorod werde künftig nur noch Kleinbusse und Lastwagen unter eigenem Markennamen bauen, kündigte der russische Unternehmer Oleg Deripaska an, zu dessen Holding Basic Element das Unternehmen gehört. Ein Firmensprecher sagte, GAZ wolle auf die Montage ausländischer Pkws umsteigen.

Der zu sowjetischen Zeiten konstruierte Wolga sei veraltet, es werde keine Weiterentwicklung geben, sagte Deripaska nach russischen Medienberichten vom Mittwoch in einer Rede in Washington. Der Wolga stellte in der Sowjetunion die Oberklasse des Automobilbaus dar, der Rest des Landes fuhr Lada oder Moskwitsch. Allerdings wurde das Modell seitdem kaum erneuert, Neuwagen litten zudem unter Qualitätsmängeln.

Deripaska sagte, in die Reorganisation des seit Jahren notleidenden GAZ-Werkes seien 150 Mill. Dollar geflossen. Bei den Lastwagen sei der Umsatz wieder auf 3,5 Mrd. Dollar gestiegen.

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