Sachs Beast: Ein Biest von einem Retro-Fahrrad

Sachs Beast
Ein Biest von einem Retro-Fahrrad

Dass E-Bikes nicht nur gepimpte Hollandräder sein müssen und ausschließlich von rüstigen Rentnern bewegt werden, zeigt Sachs mit dem Beast recht eindrucksvoll. Das Rad im Retro-Design vermittelt Lifestyle pur.
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Nicht nur das Auto feiert 125-jähriges Jubiläum, sondern auch der Elektrofahrrad-Spezialist Sachs. Aus diesem Anlass legt der Zweiradhersteller ein Sondermodell auf. Und dass E-Bikes nicht nur gepimpte Hollandräder sein müssen und ausschließlich von rüstigen Rentnern bewegt werden, zeigt Sachs mit dem Beast recht eindrucksvoll: das Beast kommt sehr retro, aber auch sehr lifestylig daher.

Trotz eines Gesamtgewichts von nicht unerheblichen 30 Kilogramm wartet das Sachs Beast immerhin mit einer Reichweite von rund 80 Kilometern auf. Kleiner Wermutstropfen für die, die gerne flott unterwegs sind: bislang sind mit dem 350-Watt-Motor nicht mehr als 25 km/h drin. In Kürze jedoch ist das Sach Beast auch als Performance-Variante mit Tretunterstützung bis 35 km/h erhältlich. Der Preis beträgt in Anlehnung an das Gründungsjahr 1886 Euro. Als Farben stehen Weiß und Schwarz zur Wahl. Die versicherungspflichtige Ausführung mit "Gasgriff" am Lenker ist 336 Euro teurer.

Bei beiden Versionen liefert ein Lithium-Eisen-Phosphat-Akku den Strom. Ist der leer, muss die Batterie knapp fünf Stunden lang an einer Steckdose aufgefrischt werden.

Frank G. Heide
Frank G. Heide
Handelsblatt / Redakteur Auto + Motor

Kommentare zu " Sachs Beast: Ein Biest von einem Retro-Fahrrad"

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  • Für RETRO-Freunde ist es ein gutes Rad.
    Optimierbar ist aber sicher noch der ungünstige sehr hohe Schwerpunkt des Akkus. Zumindest optisch. Fahrtechnisch dürfte es sich nicht so auswirken, da die Gewichtsverteilung beim Fahrrad sowieso durch die Anatomie des Fahrers nicht so optimal ist.

    Der Akku sieht zumindest in der Position besser aus, als die ersten E-Bikes, die mit der üblichen "Rentner-Akku-Position" noch heute vielfach anzutreffen sind. Sportlich dynamisch sieht hier anders aus.
    Optimal wäre es, die Rahmenholme einfach dicker zu gestalten und das Batterienset einfach zu versenken. Dann sieht man noch nicht einmal irgendeine Batterie.

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