Schadenersatzklage erfolgreich
China-Importeur muss BMW-Kopien vernichten

Das Kopieren erfolgreicher westlicher Autodesigns – wie zuletzt anlässlich der Schanghaier Automesse zu sehen – ist keine neue Erscheinung: Bereits auf der IAA im Jahr 2007 in Frankfurt sorgte ein SUV der Shuanghuan Auto Company für Streit, Jetzt erzielte BMW vor Gericht einen wichtigen Sieg gegen den Importeur der Fahrzeuge.

HB MÜNCHEN. Der Autobauer BMW hat auch in zweiter Instanz gegen einen Importeur chinesischer BMW-Kopien gesiegt. Das Oberlandesgericht München habe das Urteil aus erster Instanz bestätigt, wonach der Importeur China Automobile Schadenersatz zahlen und die betreffenden Fahrzeuge vernichten muss, sagte ein Sprecher von BMW am Donnerstag in München.

Das Landgericht München I hatte im Juni 2008 nicht nur den Vertrieb des Geländewagens Shuanghuan CEO untersagt, der in den Augen von BMW eine Kopie des X5 darstellt, sondern auch die Schadenersatzpflicht des Importeurs festgestellt.

Der Importeur wollte das dem BMW X5 extrem ähnliche Modell schon 2007 auf der Automobilmesse IAA in Frankfurt zeigen, wogegen die Münchener umgehend rechtliche Maßnahmen einleiteten.

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