Schadensbehebung meist zu Lasten des Fahrers
Strenger Winter sorgt für Schlaglöcher

dpa/gms MÜNCHEN. Auto- und Motorradfahrer müssen sich derzeit besonders vor Schlaglöchern in Acht nehmen. Der lange und strenge Winter hat den Straßen zugesetzt, so dass verstärkt mit entsprechenden Schäden zu rechnen ist. Darauf weist der ADAC in München hin.

Wer durch aufgerissenen Straßenbelag einen Schaden am Auto oder Zweirad erleidet, muss dessen Behebung oft komplett oder zumindest zum Teil selbst bezahlen.

Zwar sind die Städte und Gemeinden in der Pflicht, Straßenschäden zu beseitigen. Allerdings können sie sich nach Angaben des ADAC gegen Ansprüche geschädigter Fahrer absichern, indem sie mit Warnschildern auf Gefahren hinweisen oder Tempolimits verhängen. Dann muss der Fahrer beweisen, dass er mit einer den Verhältnissen angepassten Geschwindigkeit unterwegs war - was in der Regel nicht funktioniere.

Wer sich trotzdem Chancen auf Ersatz ausrechnet, sollte das Schlagloch, das den Schaden verursacht hat, laut ADAC auf jeden Fall fotografieren. Ansprüche müssen gegenüber dem zuständigen Straßenbauamt geltend gemacht werden.

Auch Motorradfahrer sollten sich im Frühling in Acht nehmen. Fast 40 Prozent der pro Jahr getöteten Motorradfahrer kommen dem Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart zufolge im Frühling ums Leben. Vor der ersten großen Tour sollten Zweiradfahrer erst einmal wieder ein Gefühl für ihre Maschine bekommen. Sie sollten bei einer Probefahrt Lenken, Bremsen und Ausweichen neu trainieren.

Bei der Routenplanung sollten Motorradfahrer beachten, dass die Tour nicht zu früh am Morgen beginnt, da die Straßen noch von Raureif bedeckt sein können. Gegen Abend könne Tauwasser in schattigen Kurven gefrieren, warnen die Experten. Am Anfang sollten sich Motorradfahrer auch keine langen Touren zumuten. Der ACE empfiehlt ein maximales Tagespensum von 200 Kilometern.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%