Schon der A2 enttäuschte
VW verabschiedet sich vom Ein-Liter-Auto

Europas größter Autobauer Volkswagen stellt die Entwicklung des Ein-Liter-Autos ein.

dpa-afx HAMBURG. "Das Fahrzeug lässt sich nicht zu vernünftigen Kosten produzieren", sagte VW-Konzernchef Bernd Pischetsrieder der "Financial Times Deutschland" (Donnerstag). Das Drei-Liter-Auto, eine Version des jüngst eingestellten VW Lupo, bleibe jedoch im Programm. Das Ein-Liter-Auto war eines der Prestigeprojekte des ehemaligen VW-Chefs Ferdinand Piëch.

Pischetsrieder begrub nun diese Idee nach fast dreijähriger Entwicklungszeit. Das Fahrzeug sei zu einem Preis von unter 20 000 Euro nicht machbar gewesen, hieß es bei VW. Bereits die Drei-Liter-Varianten von VW und Audi hatten kaum Käufer gefunden: Die Preise von 15 000 Euro (VW) beziehungsweise 19 000 Euro (Audi) schreckten viele Kunden ab.

Vom Lupo 3L hat VW seit der Einführung des Modells 1999 rund 27 000 Fahrzeuge gebaut. Der Konzern hatte mit mindestens dem Doppelten gerechnet. Audi stellt sein Sparmobil A2 wegen der enttäuschenden Nachfrage noch im laufenden Jahr ein. "Wir hatten uns für den A2 höhere Stückzahlen versprochen", sagte ein Audi-Sprecher.

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