Serienversion soll in vier Jahren auf den Markt kommen
Venturi Volage: Futuristischer Flitzer

Einen effizienten Vortrieb definieren traditionelle Sportwagenbauer bislang meist so: Ein möglichst großer und starker Motor soll den Wagen in möglichst kurzer Zeit auf Touren bringen. Dass es mehrere kleine Aggregate ebenso gut - und noch dazu umweltfreundlich - können, will der Hersteller Venturi auf dem Pariser Automobilsalon (4. bis 19. Oktober) mit der futuristischen Sportwagenstudie Volage beweisen.

dpa/tmn PARIS. Acht Radnabenmotoren sorgen hier für Bewegung: In jedem Rad sind zwei Elektro-Aggregate untergebracht. Allerdings dient nur je ein Motor dem Vortrieb, der zweite ist in dem vom Zulieferer Michelin entwickelten Antriebskonzept "Active Wheel" für die Federung vorgesehen.

Dennoch sind die Leistungsdaten des Volage beachtlich: Viermal 55 kW/75 PS, also eine Gesamtleistung von 220 kW/300 PS, und ein maximales Drehmoment von 232 Newtonmetern weisen den flachen Zweitürer als Hochleistungsfahrzeug aus. Dafür spricht auch der Beschleunigungswert: In weniger als fünf Sekunden soll aus dem Stand Tempo 100 erreicht sein. Allerdings ist die Höchstgeschwindigkeit auf 150 Stundenkilometer (km/h) begrenzt.

Als Stromspeicher hat Venturi eine Polymere-Lithium-Batterie vorgesehen, die eine Kapazität von 45 Kilowattstunden (kWh) hat und 350 Kilogramm wiegt. Die Reichweite bei konstant Tempo 90 beträgt nach Herstellerangaben 320 Kilometer. Auch in der Oberfläche des Zweisitzers steckt Hochtechnologie: Die Karosserie besteht aus Karbonfiber-Material. Es soll der Konstruktion ausreichend Festigkeit geben und gleichzeitig Gewicht sparen.

Der in Paris enthüllte Volage ist einem Firmensprecher zufolge noch ein Prototyp. Allerdings werde bereits mit Hochdruck an der Serienversion gearbeitet. Sie soll im Jahr 2012 auf den Markt kommen.

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