Skandale um die Sicherheit chinesischer Produkte
USA rufen chinesische Autoreifen zurück

Die Skandale um die Sicherheit chinesischer Produkte in den USA nehmen kein Ende. US-Verkehrsbehörden haben am Mittwoch einen Importeur zum Rückruf von 450 000 Autoreifen aus China gezwungen

HB WASHINGTON/CHICAGO. Die Skandale um die Sicherheit chinesischer Produkte in den USA nehmen kein Ende. US-Verkehrsbehörden haben am Mittwoch einen Importeur zum Rückruf von 450 000 Autoreifen aus China gezwungen, bei denen angeblich ein wichtiges Sicherheitsteil fehlt. „China hat Sicherheitstests total verpennt“, schimpfte der demokratische Abgeordnete Charles Schumer aus New York.

Für großes Aufsehen in den USA hatte vor kurzem vergiftetes Tierfutter aus China gesorgt. Auch Spielzeug-Züge und Zahnpasta aus chinesischer Produktion wurden dort bereits zurückgerufen. Nach Angaben von Verbraucherschützern fehlt bei den Reifen der Firma Hangzhou Zhongce Rubber ein Plastikstreifen, der dazu beiträgt, dass die Reifen nicht auseinander reißen. Der zweitgrößte Reifenhersteller des Landes bestreitet jedoch die Vorwürfe.

Das schlechte Abschneiden eines Autos aus China beim ADAC-Crashtest hatte erst vergangene Woche in Deutschland für Schlagzeilen gesorgt. Die vom BMW-Partner Brilliance entwickelte Limousine BS6 erhielt nur einen von fünf möglichen Sternen.

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